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Thema: Abtreibung

  1. #31
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    ich schließ mich SabbeL u Juli an.

    die schwester meiner freundin hat auch ein kind mit down-syndrom geboren. meine letzten infos sind, dass sie das kind weggeben wollte. was auf dem ersten blick nicht so verständlich ist. aber soviel ich weiß, wollte sie das kind von anfang an nicht. u bevor das kind dann bei einer mutter aufwächst, die es nicht haben will, ist diese lösung dann doch besser.

    ABER:das kind ist aufgrund mangelnder verhütung entstanden, wofür ich definitiv kein verständnis hab. dass der kleine dann noch behindert auf die welt kam, ist dann wohl schicksal...

    Also zum Thema "wenn das Kind tot geboren werden würde" ... Das hat für mich ja mal gar keine Logik, da abzutreiben... Vielleicht denk ich da verquer, aber für mich ist da wirklich überhaupt keine Logik hinter... ^^
    soviel ich weiß, geht es darum die geburt vorzeitig einzuleiten. weil ein kind tot in sich zu tragen ergibt noch weniger sinn.


    @Juli: was meinst du mit folgender aussage?

    Also ich kann mich echt nur immer wieder wiederholen: Für mich ist Abtreibung in keinem Fall gerechtfertigt - außer im Falle einer Abtreibung.

  2. #32
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    Also ich kann mich echt nur immer wieder wiederholen: Für mich ist Abtreibung in keinem Fall gerechtfertigt - außer im Falle einer Abtreibung.
    Heißst soviel wie: Ich esse kein Knekebrot, außer ich hab' Hunger!

  3. #33
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    Ja, da hab ich mich etwas ungünstig ausgedrückt... ^^
    Ich meine damit eben, dass man, wenn eine Frau durch eine Vergewaltigung schwanger wird, dass man es dann verstehen kann, wenn sie abtreibt. Aber ansonsten gibt es für mich dafür einfach keinen Grund - egal ob das Kind gewollt ist oder nicht (Verhütung lässt grüßen), ob es behindert ist oder nicht, was weiß ich. Verständlicher?! *g*

    Zitat Zitat von SabbeL
    Dann hab ich ne sehr gute Freundin, die im Rollstuhl sitzt, also nur körperlich behindert ist, aber mit ihr kann man mindestens genauso viel spaß haben wie mit anderen auch, ich mag sie so wie sie ist!! Und sie kommt auch damit klar, absolut.. muss man ja auch. Und spaß am leben hat sie ebenfalls.
    In meiner Stufe (mit mir im Englisch-LK und Sozi-GK) ist auch ein Junge, der Rheuma hat und deswegen schon seit Jahren im Rollstuhl sitzt. Ich kenn ihn jetz seit vier Jahren, da war er noch bei uns in der Klasse, dann in der Parallelklasse. Und ich kann eines sagen: Der is meistens der, der am meisten Scheiße macht, am meisten im Unterricht redet, am meisten lacht und was weiß ich. Die Treppen müssen wir ihn hochtragen, klar, aber ansonsten macht er echt alles allein, und ich bewundere ihn sehr oft auch für seine Lebensfreude. Der spielt genauso Kicker (wenn er uns nicht davon abhält, uns zu konzentrieren indem er Schafiguren ins Spielfeld schmeißt oder was weiß ich *g*), geht genauso mit seinen Kumpels weg am Abend, lästert genauso über andere - eben ein ganz normaler 19-jähriger, auch wenn er Rheuma hat, im Rollstuhl sitzt und so groß ist wie ein fünfjähriger... Ich glaube, der ist echt der letzte, der sich wünscht, abgetrieben worden zu sein!


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  4. #34
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    ok, jetzt is alles klar.

  5. #35
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    so, dann meld ich mich auch mal wieder in diesem Thread .... ich muss euch nämlich mal was erzählen.

    eine Bekannte von meinem Vater hat zwei Kinder: eine 22 Jahre alte Tochter und einen sechsjährigen Sohn. Der Sohn leidet an Muskelschwund, das heißt er wird eines Tages nicht mehr laufen können und später überhaupt nicht mehr in der Lagre sein irgendetwas selbstständig zu tun, da seine Muskeln sich immer mehr abbauen.

    Die Tochter hat keinen Schulabschluss, hat (mit 22!) keinen Beruf gelernt und ist finanziell völlig vom Staat und von der Mutter abhängig.

    Nun haben wir erfahren, dass diese 22-jährige Tochter an Silvester Mutter geworden ist. Und wir haben auch erfahren, dass die Ärzte im 5. Schwangerschaftsmonat festgestellt hat, dass ihr Sohn dieselbe Krankheit hat wie ihr Bruder. Alle rieten ihr zur Abtreibung, doch sie lehte ab ("mein armes Kind, mein armes Kind")

    Nun ist das Kind jedenfalls da, einen Vater dazu gibt es auch nicht, und es sieht ganz so aus, als ob die frisch gebackene Oma (die jetzt Mitte 40 oder so ist) sich eines Tages um zwei schwerbehinderte Familienmitglieder kümmern müssen wird.

    Meine Eltern haben sich beide tierisch drüber aufgeregt, als sie diese Geschichte gehört haben, und sich gefragt, wie man so blöd sein kann, ein solches Kind zur Welt zu bringen, wenn man noch nicht mal in der Lage ist, selbst dafür sorgen zu können. Was meint ihr so dazu?
    Eines Tages, wenn alles endet, sich letzten Endes zum Guten wendet ....


    Ich kann euch spüren!

  6. #36
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    Also ich kann dir da nur ganz klar zu sagen, dass ich auch nicht abgetrieben hätte - meine Gründe hab ich ja schon öfters ausgeführt. Und wer sagt denn, dass sich dann die Oma des Kindes um ihren Sohn UND ihren Enkel kümmern muss?! Wer weiß, was in ein paar Jahren ist?!


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  7. #37
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    dito, juli.

  8. #38
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    Naja, ich weiß nicht... wenn meine Eltern mich vor meiner Geburt gekannt hätten, ich weiß nicht wie die reagiert hätten...

    Nein, man sollte halt wissen, wann ein Mensch ein Mensch ist. Ab wann? Ist ein Zellhaufen schon ein Mensch? Wenn man diese Fragen eindeutig beantworten könnte, könnte man damit sicher besser umgehen... Aber ehrlich gesagt, will ich das nicht "festlegen"... Ich find's übrigens nicht ok, wenn Mann bestimmt, dass es ein Kind abgetrieben werden soll. Das muss die Frau von sich aus alles entscheiden, sie muss es ja bekanntlich auch 9 Monate austragen. Gut, der Mann muss u.U. Unterhalt zahlen, aber gut... selber schuld.

  9. #39

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    Zitat Zitat von ILJ
    so, dann meld ich mich auch mal wieder in diesem Thread .... ich muss euch nämlich mal was erzählen.

    eine Bekannte von meinem Vater hat zwei Kinder: eine 22 Jahre alte Tochter und einen sechsjährigen Sohn. Der Sohn leidet an Muskelschwund, das heißt er wird eines Tages nicht mehr laufen können und später überhaupt nicht mehr in der Lagre sein irgendetwas selbstständig zu tun, da seine Muskeln sich immer mehr abbauen.

    Die Tochter hat keinen Schulabschluss, hat (mit 22!) keinen Beruf gelernt und ist finanziell völlig vom Staat und von der Mutter abhängig.

    Nun haben wir erfahren, dass diese 22-jährige Tochter an Silvester Mutter geworden ist. Und wir haben auch erfahren, dass die Ärzte im 5. Schwangerschaftsmonat festgestellt hat, dass ihr Sohn dieselbe Krankheit hat wie ihr Bruder. Alle rieten ihr zur Abtreibung, doch sie lehte ab ("mein armes Kind, mein armes Kind")

    Nun ist das Kind jedenfalls da, einen Vater dazu gibt es auch nicht, und es sieht ganz so aus, als ob die frisch gebackene Oma (die jetzt Mitte 40 oder so ist) sich eines Tages um zwei schwerbehinderte Familienmitglieder kümmern müssen wird.

    Meine Eltern haben sich beide tierisch drüber aufgeregt, als sie diese Geschichte gehört haben, und sich gefragt, wie man so blöd sein kann, ein solches Kind zur Welt zu bringen, wenn man noch nicht mal in der Lage ist, selbst dafür sorgen zu können. Was meint ihr so dazu?
    genau so. aber ganz anders.

    http://hehe.parlaris.net/cache/hehe_05.jpg

    *doing*

  10. #40

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    ups , ja also da sollte nochn text hin


    also, wenn man mit 22 keinen abschluss und keinen job hzat, würd ich auf gar keinen fall ein kind in die welt setzten, und auch nicht mit der behinderung, aber da finde ich es jetzt schlimmer das die mutter sich nicht drum kümmern kann!
    genau so. aber ganz anders.

    http://hehe.parlaris.net/cache/hehe_05.jpg

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