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Thema: Patriotismus/Nationalstolz

  1. #31
    Malibun
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    Standard AW: Nationalismus/Patriotismus?

    Zitat Zitat von esiststeffen Beitrag anzeigen
    wobei ich ganz freimütig zugebe: ich mag auch bei weitem nicht jedes Land und nicht jedes Volk ....
    welche länder magst du den nicht und warum? (und "sie können kein fußball", ist keine begründung :P )



    aber auch der gewöhmliche Durchschnittsösterreicher scheint ja von dem Gedanken, zu Deutschland zu gehören, nicht sehr angetan zu sein .... und das versteh ich nicht
    naja würdest dus toll finden, wenn deutschland plötzlich ein österreichisches bundesland werden würde (oder heißt das bei euch auch 'kanton'?)? ich glaub nicht, dass das unbedingt was mit deutschland zu tun. aber welches land gibt gerne seine unabhängigkeit auf? also ich fänds auch nicht so dufte, wenn deutschland plötzlich z.B. ein holländisches bundesland würde....
    Geändert von Malibun (12.01.2009 um 23:43 Uhr)

  2. #32
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    Avatar von esiststeffen
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    Standard AW: Nationalismus/Patriotismus?

    Zitat Zitat von Malibun Beitrag anzeigen
    naja würdest dus toll finden, wenn deutschland plötzlich ein österreichisches bundesland werden würde (oder heißt das bei euch auch 'kanton'?)? ich glaub nicht, dass das unbedingt was mit deutschland zu tun. aber welches land gibt gerne seine unabhängigkeit auf? also ich fänds auch nicht so dufte, wenn deutschland plötzlich z.B. ein holländisches bundesland würde....
    ja es heißt Bundesland .... übrigens ganz im Gegensatz zu Deutschland, wo es - um mich mal endgültig als Klugscheißer zu outen - ganz offiziell nur 'Land' heißt

    und wie gesagt: 1918 wollten die Österreicher ja zu Deutschland gehören; dass sie damals notgedrungen ein nicht gerade großer unabhängiger Staat, der einen Großteil seiner Gebiete verloren hatte (auch viele deutschsprachige, wie Südtirol und das Sudetenland), bleiben mussten, war aus damaliger Sicht nicht beabsichtigt und nur eine Notgeburt der äußeren Umstände

    im Übrigen sollte man sich auch mal klar werden, was 'Deutschland' eigentlich bedeutet ..... das ist nämlich im ursprünglichen Sinne kein fest umrissener geographischer Begriff, sondern bedeutete schlicht und einfach 'das Land, wo deutsch gesprochen wird', was ja auf Österreich (auch wenn man es kaum glauben möchte, wenn man heutige Österreicher so reden hört ) noch immer zutrifft .... 'Österreich' (auch wenn das Land seit über 1000 Jahren existiert) ist erst seit ca. 150 Jahren ein von 'Deutschland' verschiedener Begriff; davor war es ganz einfach ein Teil von Deutschland, so wie 'Bayern' oder 'Brandenburg' oder 'Thüringen' auch ..... ein Beispiel, was ja oft genannt wird, ist die Streitfrage, ob Wolfgang Amadeus Mozart nun Österreicher oder doch Deutscher gewesen sei (da er nämlich auf dem Gebiet des Erzstifts Salzburg geboren wurde, das zu seinen Lebzeiten noch nicht zu Österreich gehörte und obendrein sein Vater aus Augsburg kam, wie auch schon mehrere Mozartgenerationen vor ihm) .... wenn man Mozart gefragt hätte, ob er Deutscher oder Österreicher sei, hätte er wohl ganz selbstverständlich gesagt: 'beides!' (man ist ja auch nicht entweder Hessin oder Deutsche)
    Eines Tages, wenn alles endet, sich letzten Endes zum Guten wendet ....


    Ich kann euch spüren!

  3. #33
    Malibun
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    Standard AW: Patriotismus/Nationalstolz

    na und? wen kümmerts was vor 150 jahren war?! ich kenne wenige bis gar keine 150 jahre alte österreicher. aber wenn du einen findest kannst du ihn ja mal fragen, ob er noch zu deutschland gehören möchte. wahrscheinlich würde er sogar 'ja' sagen. aber was hat das mit seinen urenkeln (den momentanen einwohnern österreichs) zu tun?

    wobei wenn wir schon dabei sind: ich weiß nicht mehr genau wann das war, aber irgendwann war frankfurt doch auch mal unabhängig. ich bin dafür, dass frankfurt wieder ein eigenständiger staat wird! (erste amtshandlung: totalvernichtung des offenbacherischen reiches)
    Geändert von Malibun (13.01.2009 um 02:21 Uhr)

  4. #34
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    Standard AW: Patriotismus/Nationalstolz

    Nun ja, Haider ist ein eigenes Thema, die "Verehrung" könnte auch daher rühren, dass er trotz seiner furchtbaren Ansichten ein guter Politiker war.

    Ich hätte auch kein Problem damit, wenn wir ein deutsches Bundesland wären (woah, gewagte Aussage für einen Österreicher), kann es aber verstehen, wenn der Österreicher das nicht möchte. Schließlich und endlich haben wir gezeigt, dass Österreich auch ohne Zugehörigkeit zu Deutschland bestehen kann. Warum sollte sich Österreich plötzlich Deutschland anschließen o.O?

  5. #35
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    Standard AW: Patriotismus/Nationalstolz

    Also ich kann mir irgendwie nich vorstellen, dass Österreich ein deutsches Bundesland ist- natürlich, Österreich ist sicher das Land, das uns am ähnlichsten ist, aber ich denk schon, dass es trotzdem noch nen Unterschied gibt...bei Bayern zB sagt man ja auch manchmal, dass die ein Land für sich sein könnten- BRK statt DRK usw. ...und es müssen sich nich alle Länder vereinigen, die einige Gemeinsam- und Ähnlichkeiten haben
    Und wenn es nach der Geschichte ginge, was wäre dann mit dem Elsass? Die hätten dann wohl ne multiple Persönlichkeitsstörung

    Ansonsten ist der Unterschied für mich zwischen Patriotismus und Nationalismus, dass man beim Patriotismus sein Land liebt, was halt einfach ein Gefühl ist....und beim Nationalismus meint, anhand von gewissen Fakten und Eigenschaften sei ein Land/ ein Volk höherwertiger als ein anderes.
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  6. #36
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    Standard AW: Patriotismus/Nationalstolz

    Irgendwie werde ich das Bedürfnis nicht los, doch noch was zu dem Thema zu schreiben, egal, ob daraus eine konstruktive Diskussion entsteht oder nicht. Aber da diese Meinung doch recht komplex ist, werde ich das alles mal ein bisschen gliedern und so kurz wie möglich fassen

    1. je größer das Land, desto suspekter ist mir Patriotismus.
    Ein Land von einer Größe wie Deutschland ist für mich viel zu heterogen, als dass ich mich mit allen Deutschen gleich stark verbunden fühlen könnte. Mit manchen Leuten (meinetwegen in Schleswig-Holstein) verbindet mich lediglich die gleiche Schriftsprache und die gleiche Bundesregierung, viel mehr fällt mir da nicht ein. Wieso soll ich mich mit so jemanden mehr verbunden fühlen als mit einem Franzosen, dessen Sprache ich passabel spreche und dessen Mentalität ich sympathisch finde?

    2. ich bin nicht gegen Deutschland und bete Frankreich auch nicht an
    Ich mag Frankreich, ja. Das „laisser faire“, die schönste Sprache auf Erden, die Natur, die noch viel vielfältiger ist als in Deutschland- mir gefällt das. Auf der anderen Seite hat Frankreich genauso auch seine schlechten Seiten- das ist wohl selbstverständlich. Jedes Land hat gute und schlechte Seiten und Deutschland macht da keine Ausnahme. Ich bin Deutsche, das ist so, nur weil ich Frankreich ganz toll finde, bedeutet das nicht, dass ich dahin auswandern möchte o.ä.

    3. Nation muss nicht gleichbedeutend mit Identität sein
    Ein Elsässer ist in erster Linie ein Elsässer, kein Franzose.
    In Belgien ist meinem Wissen nach die zweite Regierung in kurzer Zeit flöten gegangen, das Land droht, sich zu teilen (Flandern-Wallonien).
    Bis vor wenigen Jahren dachte ich, dass Südtirol ein Landstrich im österreichischen Bundesland Tirol wäre. Woher soll man auch wissen, dass das zu Italien gehört? Ich sehe da überhaupt keine Verbindung.
    Auch in Deutschland gibt es dafür Beispiele. Würde man in Sachsen-Anhalt einen Volksentscheid starten, ob sich das Land in die Regionen Halle und Magdeburg teilen möchte, die Sache hätte gute Chancen. Woher kommts? Weil sie nach dem Krieg einfach zusammengeworfen wurden. Zusammengehörigkeitsgefühl? Ich kann es nicht sehen.
    Zum Glück gibt es in unsrer heutigen Zeit relativ (!) wenige Kriege, aber es ist naiv zu glauben, das unsre heutige Welt auch immer so bleibt, wie sie grade ist. Nationalität ist immer nur ein momentaner Status, mehr nicht. Gut, wie gesagt, mittlerweile werden Staaten stabiler, aber sie sind nicht vor Veränderungen gefeit. Staatenbildung ist absolut willkürlich und wo jemand geboren wird, ist ein (mitunter glücklicher) Zufall. Man wird dem Land/ der Region nach sozialisiert, aber auch das resultiert ja nur aus der zufälligen Zugehörigkeit

    4. Ich bin Lokalpatriotin
    Das kann ich wirklich von mir behaupten. Ich bin Sächsin und fühle mich den andren Sachsen recht stark verbunden. Gleiche Sprache, gleiche Mentalität- alles prima.
    Nichtsdestotrotz: das heißt nicht, dass ich blind alles unterstütze, was Sachsen machen und hervorbringen. Meinetwegen kann zB der FC Erzgebirge Aue nächste Saison wieder genau in die Liga absteigen, wo sie hergekommen sind

    Genau deshalb kann ich Patriotismus nicht so hundertprozentig nachvollziehen: wieso SOLL man denn unbedingt die Respräsentanten eines Landes/ Landstriches/ was weiß ich unterstützen? Das wähl ich mir doch gerne selber aus. Lena Meyer-Landrut finde ich halt mehr so durchschnittlich, also wieso soll ich mich für sie freuen? Wären Grönemeyer, Madsen oder sonst wer angetreten, hätt ich mich ja auch für die deutschen Repräsentanten gefreut. Aber einen Zwang daraus zu machen- nee. Und da ist es schon suspekt, dass ich mich rechtfertigen muss, wieso ich nicht der DFB-Elf die Daumen drücke.

    5. Stolz auf ein Land sein ist völliger Quatsch!
    Stolz kann man auf sich selbst sein und auf das, was man hervorgebracht hat. So würde ich zB noch mitgehen, wenn man seinem Kind sagt, dass man stolz auf es ist. Man hat es ja immerhin erzogen. Aber wieso soll ich stolz auf eine Fußballmannschaft sein? Die haben ganz ohne mich trainiert und dass wir die gleiche Staatsbürgerschaft haben, ist nun wirklich kein hinreichender Grund. Zugespitzt könnte man sagen: wie nur, wie kann ich auf einen Zufall stolz sein?!?!?!?!?!?!!? Suspekt.
    Und da kommen wir auch zu einem Hauptpunkt: Patriotismus dient der Selbstwertsteigerung. Wie oft liest man denn derzeit „wir“? „Wir“ spielen gegen Argentinien oder was-weiß-ich-wen. Ich frag denjenigen dann immer: „Ach, du spielst auch mit? Auf welcher Position denn?“ ^^ Ich finde auch, dass seit Mittwochabend nicht mehr so viel von „wir“ gesprochen hat, ja klar, das waren ja nur die 11 Fußballer, die verloren haben *lol*
    Patriotismus dient also v.a. zur Selbstwertsteigerung. Jeder Mensch muss sich in sozialen Gruppen finden und sich identifizieren können, ja nur wieso um aller Welt muss es grad eine zufällige Gruppe sein?!
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  7. #37
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    Standard AW: Patriotismus/Nationalstolz

    Die Liste fand ich ganz lesenswert ..... da hat eine in Deutschland lebende Australierin Erkenntnisse zusammengetragen, die sie über Deutschland und die Deutschen über die Jahre hinweg gewonnen hat http://www.livhambrett.com/everythin...about-germans/
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  8. #38
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    Standard AW: Patriotismus/Nationalstolz

    Schöne Liste! Und ich musste bei vielen Punkten schmunzeln oder lachen, größtenteils passt das wirklich so.
    JULI-Süchtig

  9. #39
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    Standard AW: Nationalismus/Patriotismus?

    "They have the single most nerve-wrackingly rapid supermarket check-outs in the world."
    Die Arme war wohl bei Aldi
    Manchmal verweht der Sand die Spuren, denen du folgtest.
    Aber ein Traum weist dir den Weg zurück in dein Land.

  10. #40
    Malibun
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    Standard AW: Patriotismus/Nationalstolz

    Zitat Zitat von Malibun Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von AndreasZ
    Klar Steffen,es ist nervig und schade,dass unsere Nationalität oft noch mit dem Naziregime in Verbindung gebracht wird
    Ja und?? Dürfen wir nicht stolz sein, wie sich Deutschland in nur 60 Jahren gewandelt hat und aus der völligen Zerstörung ein Land geworden ist, wo sich die Leute größtenteils nur über Kinkerlzchen wie Schlaglöcher in den Straßen aufregen?
    ja dem stimme ich hundertprozentig zu. deutschland ist zu einem land geworden, wo das volk mit argusaugen guckt was die politiker machen und wo die bürger lange nicht mehr alles mit sich machen lassen. das ist einer von vielen gründen warum ich dland sehr mag und sehr froh bin hier zu leben. natürlich ist es meine heimat was auch eine rolle in dem ganzen spielt, aber auch rein objektiv gesehen gefällt mir dland, die menschen und die kultur sehr gut. ich glaub letzteres kann man erst richtig sehen, wenn man längere zeit im ausland gewohnt hat (und österreich und schweiz zählen da nicht ).

    seien wir mal ehrlich zu uns selbst. was denken wir meistens wenn wir außerhalb der wmzeiten jemand mit nem deutschlandshirt oder ner flagge aufm balkon sehn?! richtig, die erste reaktion ist doch dann meist "der ist bestimmt ein nazi". ich finde patriotismus und nationalstolz ist etwas positives und so etwas mit so einer extrem negativen denkensweise wie nationalismus über einen kamm zu scheren ist doch schon sehr merkwürdig...wenn ich mein land liebe, wieso heißt das dann dass ich andere länder hasse?!?!?


    Mir ist eben nur bei einigen Beiträgen hier das Motto "ihr könnt froh sein in Deutschland zu leben und nicht in einem armen Land, also seid gefälligst auch stolz drauf" aufgefallen
    ich denke nicht, dass es so gemeint war. ich glaube eher, dass die jenigen meinten "ihr könnt froh sein in deutschland zu leben und nicht in einem armen land, daher nimmt es nicht für selbstverständlich" und dem muss ich mich 100%ig anschließen. von den 192 ländern auf der welt gibt es 183 die ärmer sind als deutschland. 21% der weltbevölkerung werden als 'extrem arm' bezeichnet.
    niemand verlangt von dir, dass du deutschland liebst/stolz drauf bist und keiner hier hat ein problem damit, dass du später auswandern willst, das einzige was mich an deinen beiträgen manchmal ein wenig stört ist der extreme, fast schon radikale hass den du deutschland entgegen bringst. ich frag mich manchmal was dir dieses land so extrem schlimmes angetan hat...
    Seriously?! Ohje...

    Ich kann dazu nur zitieren was ich bei Facebook in Bezug auf meine Beteiligung bei der WM 2006 geschrieben habe: "Ich wurde direkt davor von schwarz-rot-goldenen Aliens entführt und die haben mich einer Schland-Hirnwäsche unterzogen. Mittlerweile hab ich Tabletten dagegen bekommen."

    Wobei der letzte Absatz, dass wir froh sein können in keinem armen Land geboren zu sein, noch stimmt. Aber der Rest...naja...

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