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Thema: Idealismus: ja <-> nein?

  1. #11
    Mitglied im Juli-Fanclub Avatar von Sk8er_Girl
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    Standard AW: Idealismus: ja <-> nein?

    Ok, mit dem ursprünglichen Thread versteh ich auch genauer, was gemeint ist
    Aber naja, wenn wir jetzt Journalist A nehmen, der seine Arbeit als Broterwerb sieht und Journalist B, der rein aus idealistischen Gründen schreibt, dann haben wir als Gesellschaft nicht lang was von Journalist B, weil er mangels Broterwerb wohl bald verhungern wird...^^
    Bzw müssen wir ihm dann ALG II zahlen, dann können wir auch gleich den Kommunismus einführen (was ich grundsätzlich für ne super Idee halten würde. Nur, dass die Natur des Menschen da eeeeetwas entgegensteht).
    Was man (wenn es nun grad nicht um die Frage geht, ob man ansonsten verhungert) natürlich nicht tun sollte, ist gegen seine Ideale zu arbeiten. Mal abgesehen davon, dass die mich niemals würden haben wollen, würde ich wohl zB nie an einer christlichen Privatschule arbeiten wollen

    Aber naja, konkret zu der Sache mit reglementiertem Zugang zu Artikeln: mich nervt das manchmal auch bei meiner abonnierten Zeitung, dass ich im Internet monatlich nur 10 Artikel abrufen kann (ich hab zwar nen Code, mit dem man dann mehr lesen kann, aber den immer vorkramen ist nervig). Hinzu kommt, dass man manche Artikel auch lesen kann, ohne dass es zu den 10 Artikeln hinzugezählt wird (beispielsweise, wenn ein schlimmer Unfall passiert ist). Aber im Grunde genommen ist es doch logisch, man nimmt eine Leistung entgegen und muss dafür zahlen - that's life.

    Ich finde es auch die Sicht auf die Dinge ein wenig schöngeistig, dass ein Artikel/ Interview ja ein soooo künstlerisch hochwertiges Produkt ist. Wie gesagt, sehr viele Menschen verdienen ihr Geld mit Dingen, die eben nicht ach-so-künstlerisch-kreativ sind, so ist das eben im Leben. Ein Arzt versteht sein berufliches Handeln ja vermutlich auch nicht als Kunst und verlangt entsprechend dafür kein Geld...

    Also im Grunde genommen schneidet das ja das Thema Berufswahl ein wenig an und ich finde: ganz ohne Idealismus ist das nix, aber nichtsdestotrotz ist es nun mal zumeist so, dass man mit seinem Handeln und Tun (auch) sein Geld verdient und verdienen muss. Also eine Arbeit abzulehnen, weil sie nicht in vollem Umfang dem entspricht, was ich auch tun würde, ohne dafür Geld zu kriegen, halte ich für nicht so ne kluge Sache
    Geändert von Sk8er_Girl (26.08.2014 um 17:48 Uhr)
    Ich liebe dieses Leben.

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