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Thema: Umgang mit Geld

  1. #21

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    Standard AW: Umgang mit Geld

    Dann will ich hier auch mal meinen Senf abgeben

    Also als ich noch "klein" war gabs zu Weihnachten mit etwas Glück eines dieser größeren LEGO Technik Autos von Omas/Opas/Onkel/Tanten, da hab ich mich dann immer gefreut wie blöd und war für den Rest des Weihnachtsfest beschäftigt dieses Teil zusammenzubauen. Wenn ich mir dann heute die "Modelle" ansehe, die ja fast alle so gross sind und was sie kosten, muss ich schon mit dem Kopf schütteln (z.T. 100+ Euro) damals waren das noch z.t. 100 Mark für so ein Model Auto.

    Zu meiner Zeit gabs auch noch keine Gameboys oder Playstations. Wie ich aus dem Alter raus war fing grade die Zeit von Lego Mindstorms an. Eine Lego Eisenbahn und ne Modeleisenbahn (die jedes Jahr von meinem Dad auf und umgebaut wurde) war alles was ich hatte. Und um den Dreh kam dann auch der Gameboy auf den Markt (Tetris und Mario) waren so die einzigen Spiele damals wenn ich mich noch recht erinnere.

    Mein erstes Handy incl. Vertrag hab ich mir dann zu Beginn meiner Ausbildung geleistet ( weil ich es auch selber bezahlen konnte) Heute hat ein Kinder ja schon ein Handy obwohl's noch nichtmal sprechen kann

    Heutzutage verdien ich zwar mein eigenes Geld, bin zwar nicht grade Geizig oder sparsam, aber Markenklamotten hab ich im Leben nie gehabt, es sei denn "Victory-Schuhe" von Deichmann zählen als Luxus-Artikel? Naja Ich lebe heute immer nach der Philosopie, Hosen müssen sitzen und Kleidung an sich im Winter warm halten.
    Und wenn Was aus dem Leim geht, wird mal was neues gekauft.

    Ich bin auch jeden Monat aufs neue erstaunt was "Leben" kostet.
    Vom Gehalt geht die Hälfte an Steuern an unsere Politiker, die unser Geld mit vollen Händen ausgeben und sich nicht dafür interessieren ob WIR wollen das unsere Verbindungsdaten, E-Mails und Handygespräche für sechs Monate gespeichert werden sollen oder nicht. Oder das ein Personalausweis in zukunft 50 Euro kostet weil Bilder und Fingerabdrücke drin gespeichert sind. (Es lebe der Kampf gegen den Terror) Dann der Einkauf (Ja, der Kühlschrank füllt sich leider nicht von alleine, eine Erfahrung die man macht, wenn man mal nicht mehr bei den Eltern wohnt) und auch Klopapier ist ein Artikel, der nicht automatisch im Bad vorhanden ist. Strom, Heizung, Versicherung/en, Rentenvorsorge, Internet, Handy und am Ende bleibt FAST nichts übrig.
    "Ich liebe diesen Schweden, [...]" // "Kannnicht wohnt ja auch sehr oft in der Willnicht-Strasse"

  2. #22
    Mitglied im Juli-Fanclub Avatar von ChristinDoro
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    Standard AW: Umgang mit Geld

    Ich bin ja immer wieder erschrocken,dass Kids,die 10 oder 11Jahre alt sin schon 30€Taschengeld bekommen.Ich bin 13 und bekom "nur" 15€.Muss mir davon aber auch Handykarten,CDs,Zeitungen und was ich sonst noch so zwischendurch haben möchte kaufen.Ich hab gelernt damit auszukommen und es reicht mir.Wenn ich seh bei uns auf der Schule bekommen die zwischendurch ma schnell 'n I-Pod oder 'n neues Handy.Ich find,dass muss nich sein.
    Man muss auch Weihnachten nich 1000Sachen bekommen.Lieber was,womit man lange was anfangen kann als mehrere Sachen,die nach 3Monaten nich mehr angeguckt werden.
    Niemand wird ein Superheld, wenn er ganz normal ist! Also sei anders... sei du selbst...

  3. #23
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    Standard AW: Umgang mit Geld

    ich stimm dir zu, Christin.. ich find das echt krass, wieviel Taschengeld meine Klassenkameraden bekommen... Ich bekomme (nur) 15€ im Monat und muss davon alles bezahlen, was ich so haben will. Außer Klamotten und Schulsachen, das bezahlen meist meine Eltern.
    Eigentlich komm ich damit hin, nur manchmal wird es ein wenig knapp, wenn ich oft auf Konzerten war oder so in der Gegend rumgefahren bin...
    Aber oftmals bekomm ich auch einfach mal 20€ von meinen Großeltern für den Urlaub
    zugesteckt...
    Meine Eltern haben mich so erzogen, dass ich die Dinge schätze, die ich mir kaufe.
    So wurde halt immer gefragt: "Brauchst du das wirklich?" .
    Und deshalb geh ich auch nicht mal eben in ein Geschäft und kauf mir den neusten I Pod.

    Zu Weihnachten war ich dieses Mal echt überrascht. Ich habe gedacht, dass ich nur das Snowboard und die Schuhe bekomme, doch meine Eltern schenkten mir zusätzlich noch einen Gutschein für die Anmeldung der Fahrschule. Das kostet ja auch noch mal einiges.
    Ich persönlich denke, dass das Snowboard und die Schuhe alleine auch gereicht hätten...
    Aber so war ich halt positiv überrascht...
    Wenn meine Eltern so andere Jugendliche sich anschauen, fragen sie sich immer, wie diese ihren Lebensstandart halten wollen, wenn sie erst mal Studieren etc. Da hat man nun mal nicht sooo viel Geld dann....
    Manchmal verweht der Sand die Spuren, denen du folgtest.
    Aber ein Traum weist dir den Weg zurück in dein Land.

  4. #24

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    Standard AW: Umgang mit Geld

    Ich würde mich eher als sparsam bezeichnen. Meine Eltern haben es mir auch so vorgelebt. Wenn ich denn mal was teures haben will, was eher selten vorkommt, warte ich bis Weihnachten oder Geburtstag und überlege ob ich das dann auch wirklich brauche.

    Meine Kinder würde ich auch so erziehen wie meine Eltern mich erzogen haben.
    Marken Kleidung besitzte ich nicht, da ich darauf keinen Wert lege. Ich finde Kleidung sollte man nach seinem eigenen Geschmack kaufen und nicht danach ob sie "in" ist. Die Kleidung die " in" ist, ist meistens auch teurer, als wenn man andere kaufen würde, da mir die Kleidung meistenes sowieso nicht zu sagt, sehe ich auch keinen Grund die zu kaufen, nur weil die Anderen die haben. Meine Freude legen auch keinen Wert auf Marken Kleidung.

  5. #25
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    Standard AW: Umgang mit Geld

    So, ihr lieben Studenten und Schüler von damals, wie sieht's denn heutzutage mit eurem Umgang mit Geld aus?
    Ich kam heute auf das Thema, weil ich mir eine neue Brille bestellt habe und die doch durchaus teuer finde...
    Aber klar, ich hätte mir ja auch Mineralstoffgläser ohne Entspiegelung und ein Nulltarif-Modell (nein, war nicht bei Fielmann ) kaufen können, aber da ist es eben so, dass meine "Ansprüche" doch mittlerweile höher sind (aber eben leider auch die Preise verdammt hochgegangen sind, wie ich finde).
    Die Brille hab ich immerhin den ganzen Tag auf der Nase, also wenn man es auf die Monate/ Tage runterrechnet, die ich sie hoffentlich tragen werde, macht es ja durchaus Sinn. Und es ist ja auch kein Markengestell oder irgendwas^^ Aber trotzdem, soviel Geld für eine Brille ausgeben ist schon komisch...
    Ansonsten würde ich schon sagen - mit steigendem Gehalt steigt auch das ausgegebene Geld.
    Als ich Student war und Bafög erhielt, kam ich super mit dem Geld zurecht, und das, obwohl ich schon damals fast soviel Miete wie heute bezahlt habe...das erste selbstverdiente Geld war dann iwie schön, aber wenig.
    Im Ref kam ich super mit meinem Geld klar, also dieses Gejammer manchmal von Referendaren finde ich supernervig (bzw frag mich, wofür sie das ausgeben) - aber heute würde ich mit dem Ref-Gehalt dann tatsächlich im Minus stehen.
    Allerdings würde ich sagen, dass meine Ausgaben eher in die Breite denn in die Tiefe gegangen sind. Also nicht etwa Klamottenkaufen in der Boutique statt bei C&A, sondern zB mal nicht auf 10 oder gar 20 Euro gucken bei einem Geschenk. Oder meine Eltern mal zum Essen einladen, um ihnen etwas zurückzugeben. Oder meinen Garten aufhübschen. Und ja, zugegeben - ich hätte mir nicht vorstellen können, bei meinem jüngsten Autokauf wieder für wenig Geld mir ein 13 Jahre altes Auto zu kaufen. Das war halt damals als Student so, da haben sich die Zeiten halt geändert...
    Meine Kollegin sagt manchmal "Man muss ja auch wissen, wofür man arbeitet". Damit verbinde ich, dass man sich eben auch mal was gönnt oder nicht auf ein paar Euro schauen muss - aber wichtig finde ich auch, dass man sein Geld nicht sinnlos aus dem Fenster schmeißt oder Markenware kauft.
    Also weil ja hier auch mal Geiz angesprochen wurde - ich käme mir nicht gut dabei vor, wenn ich soviel Geld verdiene und dann meinen Eltern zB zum Geburtstag oder zu Weihnachten was für 5 Euro kaufen würde. Da geb ich dann zB mittlerweile schon eher 20, auch mal 30 Euro aus - aber natürlich muss es auch etwas sein, wo ich davon ausgehe, dass sie sich darüber freuen (und wenn ich mal ne super Idee hätte für etwas, das nur 5 Euro kostet, wär das auch toll, nur würde ich dann halt noch was dazu schenken ).

    Aber ansonsten lebt es sich auch weiterhin sehr gut mit einem 100-Euro-Smartphone, das kleine Kratzer hat; es lebt sich auch gut ohne eine Flat fürs mobile Internet; es lebt sich gut mit einem 18 Jahre altem Radio, mit Ikea-Möbeln und natürlich mit C&A-Klamotten...
    (ach ja: und mit einem aufgepimpten Hausaufgabenheft für 1,50 statt nem dicken, unnützen Lehrerkalender. )

    Und was ja auch Juli damals in ihrem Eingangspost schrieb: viele (natürlich nicht alle!) Menschen, die meinen, sie haben zu wenig Geld, sind mir suspekt. Bei näherem Hinsehen merkt man meistens, dass auch sie etwas haben, was eben Geld kostet, wofür andere kein Geld ausgeben. Haustiere, Rauchen, irgendein Hobby...natürlich spreche ich niemandem etwas davon ab, aber ich finde eben, dass man das dann nicht als selbstverständlich nehmen sollte.
    Grad Handys (unter i-phone oder nem Samsung-Handy machts ja kaum einer ) und Fernseher (also so richtig hochwertige, Riesen-Trümmer-Teile), gefärbte Haare und Tatoos sind ja heutzutage für manchen schon Grundbedarf, und das ist für mich doch Ausdruck einer Gesellschaft, der es insgesamt sehr gut geht
    alles hier erinnert
    aber nichts davon bleibt

  6. #26
    Mitglied im Juli-Fanclub Avatar von ChristinDoro
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    Standard AW: Umgang mit Geld

    Damals Schülerin, heute Studentin.
    Geändert hat sich eigentlich nicht viel...nur während des FSJs war es etwas anders, da hatte ich fast 500€ im Monat zu Verfügung.
    Das ist jetzt nicht mehr so und man ist definitiv sehr eingeschränkt und überlegt 3x ob man in der Mensa isst oder doch Brot oder sowas von zu Hause mitnimmt.
    Auf meine Tattoos habe ich lange gespart (abgesehen davon, dass sie alles andere als teuer waren) und das nächste gibt es eben erst, wenn alles andere wichtige abgedeckt ist.
    Während dem Studium ist es mir leider nicht möglich, regelmäßig arbeiten zu gehen und ich schlage mich mit gelegentlichen Anfragen als Teamerin für meine ehemalige FSJ-Einsatzstelle durchs Studium.
    Mein Freund wohnt 45Minuten von mir weg, fährt kein Zug hin. Also gucke ich mittlerweile, wann ich unbedingt Auto fahren muss, damit ich es mir leisten kann, meinen Freund auch regelmäßig zu besuchen.
    Mit der Brille hatte ich heute ein ähnliches Erlebnis. Ich brauchte eine neue Sonnenbrille mit Sehstärke. Die Gläser waren die einfachste Ausführung und trotzdem kosten diese mich alleine fast 200€. Da musste ich ziemlich schlucken.

    Ich stimme dir zu Kristin, dass es unserer Gesellschaft momentan ziemlich gut gehen muss, wenn man sich das Konsumverhalten anschaut.
    Leider ist aber eben die Spanne zwischen Arm und Reich sehr groß. Richtig bewusst ist mir das während meines Praktikums in einem Brennpunkt in Wiesbaden geworden. Klar hatten die Kinder neue Smartphones, weil sie sonst in der Schule noch mehr zum Außenseiter werden würden, dank mancher Anbieter und Verträgen ja (zum Glück) möglich. Aber da trugen die Kinder eben keine Markenklamotten und die neusten Sportschuhe. Und wenn doch, haben die Eltern quasi ihr letztes Geld dafür gegeben, ihren Kindern diesen Wunsch zu erfüllen. Da war für die Kinder die Ferienfreizeit vom Stadtteilzentrum das Highlight der Ferien und sie konnten es sich teilweise nicht mal leisten, 70€ für den Sprachaustausch in die Türkei zu bezahlen.
    Ich finde, da läuft bei uns im Staat momentan auch einiges gehörig schief. Auch, weil viele Kinder es von den Eltern quasi auch falsch vorgelebt bekommen und es selbstverständlich ist, den neusten, größten Fernseher zu haben oder das Neuste Smartphone dank tollem Tarif vom Mobilfunkanbieter.


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