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Thema: Olympische Winterspiele 2014

  1. #11
    Mitglied im Juli-Fanclub Avatar von Sk8er_Girl
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    Standard AW: Olympische Winterspiele 2014

    ich hab ja bis jetz keine einzige Sekunde davon gesehen (nicht aus Protest oder irgendwelchem Blabla, sondern einfach, weil es mich nich soooo interessiert), aber habe vorhin wohlwollend zur Kenntnis genommen, dass es das erste erzgebirgische Gold für Eric Frenzel gibt
    (Tatjana Hüfner zählt nicht, da zugezogen^^)
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  2. #12
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    Standard AW: Olympische Winterspiele 2014

    Zitat Zitat von Sk8er_Girl Beitrag anzeigen
    dass es das erste erzgebirgische Gold für Eric Frenzel gibt
    (Tatjana Hüfner zählt nicht, da zugezogen^^)
    Tatjana Hüfner hätte eh nur erzgebirgisches (und thüringisches) Silber zu bieten

    Ich bin mir aber noch nicht ganz sicher, für wen ich mich regionalpatriotischerseits noch mal extra freuen sollte .... Felix Loch ist zwar von Haus aus Thüringer, aber mit bayerischem Zungenschlag ^^

    Und mit dem Paarlaufgold für Karl-Marx-Stadt hat es leider auch dieses Mal nicht geklappt .....
    Eines Tages, wenn alles endet, sich letzten Endes zum Guten wendet ....


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  3. #13
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    Standard AW: Olympische Winterspiele 2014

    Joa, so langsam neigt sich jetzt auch schon wieder dem Ende zu .....


    Was ich aber von diesen Spielen (bisher) für ein Fazit ziehe: Es hat sich in den ganzen Tagen immer so ein bisschen gezeigt, dass die deutschen Sportler in vielen Disziplinen so ein bisschen den Anschluss verloren und nicht rechtzeitig neue, junge, frische Teilnehmer hervorgebracht haben, die an die Erfolge vergangener Jahre anknüpfen können. Besonders deutlich ist mir das beim Biathlon aufgefallen, der Wintersportart, die ich wohl länger und intensiver als alle anderen verfolge: 2002 und 2006 haben die deutschen Biathleten jeweils ca. zehn olympische Medaillen geholt, 2010 noch fünf, dieses Jahr steht (nach 9 von 11 Wettbewerben) gerade mal eine zu Buche. Und wenn die beiden besten deutschen Biathletinnen bei Olympia (Evi Sachenbacher-Stehle und Andrea Henkel) 33 bzw. 36 Jahre alt sind, spricht ehrlich gesagt auch nicht unbedingt vieles dafür, dass das in nächster Zukunft deutlich besser werden könnte ....
    (Von den Biathletinnen, die nach der Disl-Wilhelm-Henkel-Generation kamen, hat eigentlich nur Magdalena Neuner so richtig in die Weltspitze vordringen können, die ja aber jetzt leider auch schon wieder lieber einen auf Frühpensionärin und Werbefigur macht )

    Auch Eisschnelllauf oder Bobsport waren diesmal deutsche Totalausfälle, und speziell beim Eisschnelllauf ging es mit ähnlich wie beim Biathlon, indem ich mich gefragt hab, wieso nun ausgerechnet all unsere Medaillenhoffnungen auf der knapp 42-jährigen Claudia Pechstein ruhen sollen; aber so insgesamt weiß ich über diese Sportarten zu wenig, als dass ich für die (im Verhältnis zu früher) doch deutlichen deutschen Blamagen nun genauere Gründe benennen könnte .....


    (Übrigens, nicht dass jetzt einer denkt, ich würde die Spiele nur verfolgen, wenn die Deutschen um den Olympiasieg mitmischen .... heute hab ich sogar das Finale der Damenkür im Eiskunstlauf (!) verfolgt, und auch wenn ich da, wie man sich ja vielleicht denken kann, auch nicht unbedingt soooo der Auskenner bin, so hab ich es doch mit meinem laienhaften Verstand auch genauso wie Kati Witt empfunden, dass nämlich eigentlich die Koreanerin hätte gewinnen müssen .... )
    Eines Tages, wenn alles endet, sich letzten Endes zum Guten wendet ....


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  4. #14
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    Standard AW: Olympische Winterspiele 2014

    Als ich gerade den Anfang gelesen habe, musste ich sofort an Claudia Pechstein denken. Da stand ja heute sogar in der Zeitung, dass sie ihre 10. Medaille (war es so? Ich glaube...) doch auch noch 2018 holen kann....
    Also ich erinnere mich an früher, da war sie mir mal mehr oder weniger sympathisch....
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  5. #15
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    Standard AW: Olympische Winterspiele 2014

    Tja, da wars vorbei … freu mich auf die Paralympics
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    und 2011
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  6. #16
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    Standard AW: Olympische Winterspiele 2014

    Ich wollte auch grad schon schreiben: endlich ist es vorbei - das Russland-Gebashe.
    Ich hab ja schon in meinem ersten Beitrag hier gesagt, dass ich die Tatsache, dass am Schwarzen Meer Winterspiele stattfinden etc., nicht grad unkritisch sehe, aber dass der Drops nun mal schon ewig gelutscht ist und das ständige Kritisieren an Russland total nervt mit der Zeit. Vor allem ändert das nichts und wird Putin wohl herzlich wenig kümmern
    Und was sich diese Kommentatorin bei der Abschlussfeier (deren Name mir nichts gesagt hat, aber ...Tina Ruhk oder so?! ) 'geleistet' hat, war mehr als nur nervig.
    Mich würde es sehr interessieren, wie damals die Abschlussfeier (oder die Eröffnungsfeier oder generell alles) in Salt Lake City kommentiert wurde (ich hab die Spiele damals zwar aufmerksam verfolgt, aber nach 12 Jahren erinnere ich mich nun nicht mehr^^)...aber ach nein, Moment, damals fanden die Spiele ja im besten Land der Welt statt Jedenfalls finde ich es ätzend, wie die Welt in bester Manier in schwarz und weiß eingeteilt wird. Und dass man das so mit dem Sport vermischt, besonders bei Olympia.
    Und danke, liebe ARD-Kommentatoren, ohne euch wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass Russen nicht nur reaktionär sind und Volksmusik hören, sondern dass es da sowas wie Pop-/ Rockmusik gibt!
    Und danke, dass ihr investigativ aufgedeckt habt, dass die Russen heut den 50km-Lauf manipuliert haben! Wenn ich jetzt bitte noch Beweise sehen dürfte? Heieiei....

    Zum sportlichen: ich dachte eben immer, bei Olympia geht es eben ums "Dabeisein", wie es immer so schön hieß. Natürlich ist mir klar, dass da überall viel Geld drinhängt, was die Welt regiert, also so naiv bin ich ja auch wieder nicht
    Aber ich finde es schon bedenklich, wenn jetzt gleich wieder gemeldet wird, dass Deutschland das schlechteste Ergebnis seit 1968 eingefahren hat. Na und? Jedem, der sowas sagt, würde ich entgegnen, dass er sich halt selber dran versuchen soll...

    Ich hab ja schon gesagt, dass ich zumindest 2002 die Spiele ziemlich intensiv verfolgt habe und da hat Deutschland glaub ich sehr gut abgeschnitten (hatten sie nicht sogar den Medaillenspiegel angeführt zum Schluss?). Ich hab mit meinem Laienblick darauf das Gefühl, dass eben in gewissen Sportarten eine Ära beendet ist, schauen wir nur mal das Rodeln an (wenn man daran denkt, dass damals bei den Frauen fast immer die ersten drei Plätze an die Deutschen gingen) und das Bobfahren. Mag ja sein, dass die jeweiligen Verbände da bei der Nachwuchsarbeit nicht optimal gearbeitet haben, aber dieses Fordern, dass die Athleten doch gefälligst uns Medaillen zu bescheren haben, find ich einfach immer ziemlich nervig...ich denke, dass die stärkste Motivation doch immer noch sein sollte, dass man selbst einen Erfolg erzielt, und nicht, dass man zu einer Zahl in einem Medaillenspiegel beiträgt...
    Ich hab's vorhin auch schon gelesen, dass Deutschland in der Breite gut aufgestellt ist, aber die Spitze eben fehlt. Aber ich frag mich eben, ob es denn so 'gut' ist, wenn man wie die Niederländer beim Eisschnelllaufen eine Medaille nach der andren einheimst, aber das eben das einzige Steckenpferd ist? Das ist jetzt kein Vorwurf an die Niederländer, mit Alpin Ski sieht's bei denen ja nicht so rosig aus , aber Deutschland ist nun mal ein traditionelles Wintersportland, zumindest in den südlicheren Gefilden, und da finde ich es nicht so schlimm, wenn man eher breit aufgestellt ist
    Und die Frage ist, ob es denn nun soooo schlimm ist, dass Länder wie Russland [mal abgesehen davon, dass das ideologisch natürlich schon mal nicht sein darf] oder Norwegen vor uns sind....die wollen halt auch Erfolg haben und haben in ihren Ländern gute Bedingungen zum Wintersport, also bitte...
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  7. #17
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    Standard AW: Olympische Winterspiele 2014

    Ich fand die Abschlussfeier gut gelungen ..... nicht zu viel und nicht zu wenig, ich finde, sie haben genau das rechte Maß getroffen und ihr Land sehr angemessen präsentiert


    Was nun mein endgültiges Fazit zu Olympia 2014 angeht (verblüffend übrigens, wie schnell solche Spiele dann doch wieder vorbei sind): Hm, es sind vielleicht nicht DIE superdupermegatollen Spiele gewesen, von denen man noch in 20 Jahren schwärmen wird .... ich hab auch immer noch gemerkt, auch während dieser Spiele noch, wie sehr mir doch noch Vancouver 2010 präsent ist (das mir übrigens eher wie maximal (!) zwei Jahre her vorkommt, nicht vier); und ob Sotschi sich mir in vier Jahren noch ebensosehr eingeprägt haben wird, erscheint mir fraglich .... aber so oder so, die Russen haben sich und ihr Land auf jeden Fall, so weit man das vor dem TV beurteilen kann, hervorragend verkauft und waren würdige Gastgeber
    Gerade auch als Deutschlandfan war es ja oftmals wirklich nicht schön anzusehen .... klar gab es auch beachtliche Erfolge zu feiern, besonders bei den Rodlern; aber ansonsten hoffe ich da wirklich, dass bis 2018 so ein bisschen was passiert und es bis dahin z.B. im Biathlon, Eisschnelllauf oder auch bei den Alpinen (da Maria und wohl auch Felix dann ebenfalls nicht mehr dabei sein werden) genügend Nachwuchskräfte geben wird, die wieder vorne mitmischen können


    Zitat Zitat von Sk8er_Girl Beitrag anzeigen
    Als ich gerade den Anfang gelesen habe, musste ich sofort an Claudia Pechstein denken. Da stand ja heute sogar in der Zeitung, dass sie ihre 10. Medaille (war es so? Ich glaube...) doch auch noch 2018 holen kann....
    Also ich erinnere mich an früher, da war sie mir mal mehr oder weniger sympathisch....
    Hm .... also wenn es eine deutsche Sportlerin gibt, bei der ich mir ein etwas früheres Karriereende erhofft hätte ....

    Wobei: Wenn man mit anderen Nationen vergleicht, sind dort ja die Senioren diesmal auch noch gut dabei gewesen; man schaue sich z.B. die Ergebnisse der Herren Björndalen (40), Zöggeler (40), Demtschenko (42), Kasai (41) oder Subkow (39) an, um nur mal einige zu nennen ....
    (das wirklich Schlimme in Sachen Pechstein ist ja, dass sie von allen acht deutschen Eisschnellläuferinnen trotzdem noch die besten Plätze eingefahren hat ...)


    Zitat Zitat von Sk8er_Girl Beitrag anzeigen
    Ich wollte auch grad schon schreiben: endlich ist es vorbei - das Russland-Gebashe.
    Ich hab ja schon in meinem ersten Beitrag hier gesagt, dass ich die Tatsache, dass am Schwarzen Meer Winterspiele stattfinden etc., nicht grad unkritisch sehe, aber dass der Drops nun mal schon ewig gelutscht ist und das ständige Kritisieren an Russland total nervt mit der Zeit. Vor allem ändert das nichts und wird Putin wohl herzlich wenig kümmern
    Und was sich diese Kommentatorin bei der Abschlussfeier (deren Name mir nichts gesagt hat, aber ...Tina Ruhk oder so?! ) 'geleistet' hat, war mehr als nur nervig.
    Mich würde es sehr interessieren, wie damals die Abschlussfeier (oder die Eröffnungsfeier oder generell alles) in Salt Lake City kommentiert wurde (ich hab die Spiele damals zwar aufmerksam verfolgt, aber nach 12 Jahren erinnere ich mich nun nicht mehr^^)...aber ach nein, Moment, damals fanden die Spiele ja im besten Land der Welt statt Jedenfalls finde ich es ätzend, wie die Welt in bester Manier in schwarz und weiß eingeteilt wird. Und dass man das so mit dem Sport vermischt, besonders bei Olympia.
    Das fand ich auch ganz genauso (und dass mich so Gerede bei derlei Großveranstaltungen, sei es nun Olympia, WM/EM oder der Eurovision Song Contest, immer wieder aufs Neue nervt, dürfte ja kein Geheimnis sein); aber ich fand es zumindest die meiste Zeit über doch trotz allem überraschend gemäßigt und fair, wie über Russland berichtet wurde. Im Vorfeld hatte ich ja schon befürchtet, dass man sich während dieser zwei Wochen geradezu rechtfertigen muss, weil mal die Spiele trotz allem guckt, aber den Eindruck hatte ich letztendlich nicht. Wie gesagt, ich sag ja gar nicht, dass es superdupermegatolle Spiele waren .... aber diese Spitzen, die da von Zeit zu Zeit doch gegen Russland gesetzt wurden, hatten für mich immer noch so ein bisschen was vom Kalten Krieg in den Köpfen, und so was finde ich immer ganz furchtbar. Interessant fand ich übrigens, was Markus Wasmeier vorhin im ARD-Olympiastudio gesagt hat: Die Sicherheitsvorkehrungen waren zwar extremst hoch, aber das wären sie z.B. in den USA auch ganz genauso, und anders als die Amis waren die Russen wenigstens noch freundlich und haben einen angestrahlt, während sie einen durchleuchtet haben


    Zitat Zitat von Sk8er_Girl Beitrag anzeigen
    Ich hab ja schon gesagt, dass ich zumindest 2002 die Spiele ziemlich intensiv verfolgt habe und da hat Deutschland glaub ich sehr gut abgeschnitten (hatten sie nicht sogar den Medaillenspiegel angeführt zum Schluss?). Ich hab mit meinem Laienblick darauf das Gefühl, dass eben in gewissen Sportarten eine Ära beendet ist, schauen wir nur mal das Rodeln an (wenn man daran denkt, dass damals bei den Frauen fast immer die ersten drei Plätze an die Deutschen gingen) und das Bobfahren. Mag ja sein, dass die jeweiligen Verbände da bei der Nachwuchsarbeit nicht optimal gearbeitet haben, aber dieses Fordern, dass die Athleten doch gefälligst uns Medaillen zu bescheren haben, find ich einfach immer ziemlich nervig...ich denke, dass die stärkste Motivation doch immer noch sein sollte, dass man selbst einen Erfolg erzielt, und nicht, dass man zu einer Zahl in einem Medaillenspiegel beiträgt...
    Ich hab's vorhin auch schon gelesen, dass Deutschland in der Breite gut aufgestellt ist, aber die Spitze eben fehlt. Aber ich frag mich eben, ob es denn so 'gut' ist, wenn man wie die Niederländer beim Eisschnelllaufen eine Medaille nach der andren einheimst, aber das eben das einzige Steckenpferd ist? Das ist jetzt kein Vorwurf an die Niederländer, mit Alpin Ski sieht's bei denen ja nicht so rosig aus , aber Deutschland ist nun mal ein traditionelles Wintersportland, zumindest in den südlicheren Gefilden, und da finde ich es nicht so schlimm, wenn man eher breit aufgestellt ist
    Ja, 2002 hatten die Deutschen die meisten Medaillen überhaupt, nämlich 36 (diesmal 19, also fast halbiert); der erste Platz war aber nach den Spielen futsch, als wegen des Falls Mühlegg (daran erinnerst du dich vermutlich, wenn du 2002 sehr intensiv verfolgt hast?) die Norweger noch zwei weitere Goldmedaillen bekommen haben
    (interessant übrigens, dass du unter allen Sportarten grad das Rodeln nennst, das ja 2014 so ziemlich die einzige Sportart war, wo Deutschland absolut triumphiert hat .... aber gut, wenn mans so sieht: diesmal haben unsere Frauen eben nur noch Gold und Silber gewonnen, kein Bronze mehr ^^)

    Und wegen "in der Breite gut aufgestellt": Was meinst du damit genau? Ich empfand es eben oftmals genau andersrum; also grad was z.B. meine Lieblingswintersportart Biathlon angeht, hatte ich eben den Eindruck, dass wir in der Breite nicht (mehr) besonders gut aufgestellt sind, dass also der deutsche Erfolg in den letzten Jahren eh fast nur noch von der Ausnahmeathletin Neuner abhing und man nunmehr ihr Fehlen recht deutlich merkt, da ich nun derzeit niemanden mehr im deutschen Team sehe, der wirklich auf Dauer vorne mitlaufen kann .... aber naja, mal sehen, wie weit Preuß und Dahlmeier in ein paar Jahren sind, vielleicht kamen die Spiele in ihrem Fall auch ganz einfach zu früh

    Und nein, ich wünsch mir auch nicht, dass wir uns wie die Holländer auf ein, zwei Sportarten konzentrieren sollten. Ich würde mir vielmehr wünschen, dass nicht nur die 'klassischen' Wintersportarten, in denen wir traditionell gut waren, wieder etwas mehr ausgebaut werden; sondern dass auch Sportarten, in denen deutsche Sportler bisher praktisch überhaupt keine Rolle spielen, namentlich das Freestyle-Skiing, das Snowboarden (auch wenn ich mich dort gestern unerwarteterweise doch noch mal über zwei Medaillen freuen durfte!), aber auch der Shorttrack etwas mehr in den Fokus von Verantwortlichen und Öffentlichkeit geraten. Gerade solche Sportarten halte ich auch mit am ehesten für geeignet, um die junge Generation für den Wintersport zu begeistern ....



    Paralympics: Ich könnte zwar auf Anhieb keinen deutschen Winterparalympioniken namentlich nennen, der noch aktiv ist; aber vielleicht werd ich ja trotzdem hin und wieder mal reinzappen .....
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  8. #18
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    Joa, also was ich so während der Spiele an Kommentaren wahrgenommen habe, war schon okay bzgl. Russland, aber heute....

    Ja, 2002 hatten die Deutschen die meisten Medaillen überhaupt, nämlich 36 (diesmal 19, also fast halbiert); der erste Platz war aber nach den Spielen futsch, als wegen des Falls Mühlegg (daran erinnerst du dich vermutlich, wenn du 2002 sehr intensiv verfolgt hast?) die Norweger noch zwei weitere Goldmedaillen bekommen haben
    (interessant übrigens, dass du unter allen Sportarten grad das Rodeln nennst, das ja 2014 so ziemlich die einzige Sportart war, wo Deutschland absolut triumphiert hat .... aber gut, wenn mans so sieht: diesmal haben unsere Frauen eben nur noch Gold und Silber gewonnen, kein Bronze mehr ^^)

    Und wegen "in der Breite gut aufgestellt": Was meinst du damit genau? Ich empfand es eben oftmals genau andersrum; also grad was z.B. meine Lieblingswintersportart Biathlon angeht, hatte ich eben den Eindruck, dass wir in der Breite nicht (mehr) besonders gut aufgestellt sind, dass also der deutsche Erfolg in den letzten Jahren eh fast nur noch von der Ausnahmeathletin Neuner abhing und man nunmehr ihr Fehlen recht deutlich merkt, da ich nun derzeit niemanden mehr im deutschen Team sehe, der wirklich auf Dauer vorne mitlaufen kann .... aber naja, mal sehen, wie weit Preuß und Dahlmeier in ein paar Jahren sind, vielleicht kamen die Spiele in ihrem Fall auch ganz einfach zu früh

    Und nein, ich wünsch mir auch nicht, dass wir uns wie die Holländer auf ein, zwei Sportarten konzentrieren sollten. Ich würde mir vielmehr wünschen, dass nicht nur die 'klassischen' Wintersportarten, in denen wir traditionell gut waren, wieder etwas mehr ausgebaut werden; sondern dass auch Sportarten, in denen deutsche Sportler bisher praktisch überhaupt keine Rolle spielen, namentlich das Freestyle-Skiing, das Snowboarden (auch wenn ich mich dort gestern unerwarteterweise doch noch mal über zwei Medaillen freuen durfte!), aber auch der Shorttrack etwas mehr in den Fokus von Verantwortlichen und Öffentlichkeit geraten. Gerade solche Sportarten halte ich auch mit am ehesten für geeignet, um die junge Generation für den Wintersport zu begeistern ....
    1. Mühlegg sagt mir sehr wohl was, seit nunmehr 12 Jahren ist "Ich warte erst die B-Probe ab!" so ein geflügeltes Wort bei meinem Vater...

    2. Joa, mag sein, dass vll grad beim Rodeln der Einbruch nicht so groß war, aber ich hab es halt von der Berichterstattung her so empfunden, dass die extreme Dominanz auch nicht mehr da ist...

    3. Mit Breite meinte ich wohl eher, dass sie in vielen Sportarten vertreten sind, eben ganz anders als die Niederländer zB^^

    Aber naja, ich finde eben nicht, dass man jetzt Millionengelder in Shorttrack oder Snowboarden steckt; wenn Kinder/ Jugendliche an diesen Sportarten Gefallen finden, dann sollen sie da ordentlich gefördert werden, aber so eine Lenkung bringt ja auch nichts, ganz nach dem Motto "da könnten wir in einigen Jahren Chancen haben/ das kommt gut an"...
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  9. #19
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    Zitat Zitat von esiststeffen Beitrag anzeigen
    Paralympics: Ich könnte zwar auf Anhieb keinen deutschen Winterparalympioniken namentlich nennen, der noch aktiv ist; aber vielleicht werd ich ja trotzdem hin und wieder mal reinzappen .....
    Eine bekomme ich noch hin: Anna Schaffelhuber.
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  10. #20
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    Zitat Zitat von Sk8er_Girl Beitrag anzeigen
    Joa, mag sein, dass vll grad beim Rodeln der Einbruch nicht so groß war, aber ich hab es halt von der Berichterstattung her so empfunden, dass die extreme Dominanz auch nicht mehr da ist...
    Was wäre denn für dich eine "extreme Dominanz", wenn vier von vier möglichen Goldmedaillen es für dich offensichtlich nicht sind?

    Zitat Zitat von Sk8er_Girl Beitrag anzeigen
    Aber naja, ich finde eben nicht, dass man jetzt Millionengelder in Shorttrack oder Snowboarden steckt; wenn Kinder/ Jugendliche an diesen Sportarten Gefallen finden, dann sollen sie da ordentlich gefördert werden, aber so eine Lenkung bringt ja auch nichts, ganz nach dem Motto "da könnten wir in einigen Jahren Chancen haben/ das kommt gut an"...
    Man könnte aber zunächst mal versuchen, Jugendlichen diese Sportarten zu vermitteln bzw. ihr Interesse und ihre Begeisterung für sie zu wecken Oder vor allem, denen, die sie gern betreiben möchten, überhaupt erst mal die Möglichkeiten dazu bieten ....
    (Ein Beispiel: Bei den Halfpipe-Wettbewerben der Snowboarder und seit diesem Jahr auch der Skifahrer wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass es in Deutschland überhaupt keine entsprechende Trainingsstrecke gibt)

    Aber auch für 'klassische' Wintersportarten gilt: Ein Großteil der Menschen, die sich vor dem Fernseher für Wintersport begeistern und sich prinzipiell vorstellen könnten, das auch aktiv zu betreiben, fällt ja vermutlich schon allein aus geographischen Gründen weg (nicht jeder braucht nur mal kurz durch sein gemütliches kleines Städtchen zu joggen und steht an der nächsten Sprungschanzenanlage ) .... und grad deshalb fände ich das sinnvoll, für so viele Menschen wie möglich auch die Möglichkeit zu schaffen, diese Sportarten zu betreiben (selbst wenn ich jetzt z.B. ein Kind hätte, dass uuuunbedingt eislaufen möchte, so müsste ich mit dem trotzdem immer mindestens bis nach Greiz oder Crimmitschau fahren)


    Zitat Zitat von kitakyushu Beitrag anzeigen
    Eine bekomme ich noch hin: Anna Schaffelhuber.
    Verena Bentele hätte ich gewusst. Und Thomas Oelsner. Beide aber nicht mehr dabei
    Eines Tages, wenn alles endet, sich letzten Endes zum Guten wendet ....


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