Umfrageergebnis anzeigen: Wem traut ihr die größeren Siegchancen zu?

Teilnehmer
2. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Clinton

    2 100,00%
  • Trump

    0 0%
Ergebnis 1 bis 8 von 8

Thema: Präsidentschaftswahl in den USA 2016

  1. #1
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    Standard Präsidentschaftswahl in den USA 2016

    Nur noch einmal schlafen, dann .....


    Also ich gestehe ja, dass ich diesen Wahlkampf sicher bei weitem nicht soooo interessiert und aufmerksam und fanatisch verfolgt habe, dass ich jetzt z.B. mir nachts die Fernsehdebatten reingezogen hätte (und ja, ich kenne viele, auch viele Deutsche, die das getan haben) .... eher ist es bei mir ja faaast ein bisschen so, dass ich denke "na Gott sei Dank, in zwei Tagen ist dieser Spuk endlich vorbei" – wobei man sich dem Fall ja beinahe fragen muss: ist dieser Spuk in diesem Fall dann auch wirklich vorbei, oder fängt er mit dem Wahlergebnis erst an?


    Wie auch immer, natürlich steht Trump für fast alles, was man an den USA falsch und gefährlich finden kann; und klar wär das sicher eher suboptimal, wenn der ernsthaft Präsident wurde – aber dass ich mir deshalb eine Hillary Clinton wünschen würde? Hmhm .... irgendwo las ich vor einiger Zeit den Satz, bei dieser Wahl würden beide Kandidaten hauptsächlich deshalb gewählt, weil man den jeweils anderen um jeden Preis verhindern wolle; und ich kann mir schon vorstellen, dass da durchaus was dran ist


    Auf jeden Fall las ich zum US-Wahlkampf grad vorhin diesen Kommentar; ich bin mir noch nicht sicher, ob ich ihm zustimmen kann und will, aber ich finde den Grundgedanken daraus in jedem Fall interessant und verlinke ihn deshalb auch mal hier: http://www.zeit.de/2016/45/hillary-c...ierung-us-wahl
    Eines Tages, wenn alles endet, sich letzten Endes zum Guten wendet ....


    Ich kann euch spüren!

  2. #2
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    Standard AW: Präsidentschaftswahl in den USA 2016

    Hey, bei der Gelegenheit fällt mir auf, dass die ganzen andren Threads weg sind, wo es um die Präsidentschaftswahlen in den andren knapp 200 Ländern der Welt ging....*hust*

    Aber nun gut, jedenfalls sehe ich es ähnlich (und ich habe den Eindruck, die Meinung verfestigt sich allgemein langsam), dass man zwar wirklich nicht FÜR Trump sein kann, aber dass man genaus wenig eigentlich für Clinton sein kann. Er wird halt als das Böse dargestellt (guter Ausdruck, Steffen - alles, was man an den USA mies finden kann ), aber sie würde doch auch "nichts" Gutes bringen.
    Aber schon krass, was für ne Schlammschlacht die losgetreten haben. Das muss man sich hierzulande mal vorstellen, dass sich Merkel und Steinmeier/ Gabriel/ ... SOOOOO mit Schmutz bewerfen....
    Wie dem auch sei - eigentlich würde es mir an gewissen Körperteilen vorbeigehen, wer in den USA gewählt wird. Aber da der Einfluss auf uns leider ja auch ne Rolle spielt, kann ich ja getrost beide schrecklich finden

    Aber hmmm....Trump als Präsident fände ich tatsächlich in gewisser Weise "interessant" (ist halt nur doof, dass er dann wirklich gewählt ist und mindestens 4 Jahre Entscheidungen mit großer Tragweite trifft). Und ich glaube, wie du auch andeutest, wenn er verliert, geht die Schlammschlacht erst so riiiiichtig los.
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  3. #3
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    Standard AW: Präsidentschaftswahl in den USA 2016

    Zitat Zitat von Sk8er_Girl Beitrag anzeigen
    Hey, bei der Gelegenheit fällt mir auf, dass die ganzen andren Threads weg sind, wo es um die Präsidentschaftswahlen in den andren knapp 200 Ländern der Welt ging....*hust*
    Daniel Ortega ist übrigens grad vor ein paar Tagen in Nicaragua wiedergewählt worden .....


    Tjoa nun, da haben wir also ein Ergebnis. Ich muss ja sagen, das wirklich Unheimliche an diesem Ergebnis ist ja, dass man irgendwie gar keine Vorstellung hat, was nun kommen wird. Immerhin wird nun jemand Präsident, über den wohl fast jeder, mich eingeschlossen, noch vor ein paar Monaten gesagt hätte "der gewinnt eh nicht die Vorwahlen", und noch vor 24 Stunden "der zieht eh nicht ins Weiße Haus ein". Folglich sind auch alle Prognosen, wie es jetzt weitergehen wird, schwierig. Erleben wir heute (bzw. am 20. Januar) einen grundlegenden Wendepunkt der Weltgeschichte? Oder wird sich doch irgendwann rausstellen, dass auch Trump als Präsident nicht der Stellvertreter Satans auf Erden ist (selbst wenn sich möglicherweise selber ganz gut in dieser Rolle gefallen würde)?
    Fakt ist jedenfalls, dass dieses Wahlergebnis natürlich sehr gut in das Bild passt, das die westliche Welt in den letzten Jahren abgibt. Natürlich ist er v.a. aus denselben Gründen gewählt worden wie etwa Orban, Le Pen, Wilders, Farage oder Petry in Europa – die ja dann auch so ziemlich die ersten und einzigen Politiker waren, die über seinen Sieg jubiliert haben. In gewisser Weise gibt er dann aber doch noch ein etwas anderes Bild ab als die Genannten. Ist seine Botschaft wirklich "Wir brauchen ein anderes Amerika, und wir werden es bekommen"? Oder nicht doch eher "Ich, ich, ich, schaut mal her, wie geil ich bin"? Ich bin mir ehrlich gesagt gar nicht mal sicher, was in welchem Falle das kleinere Übel wäre


    Auf jeden Fall bleibt nach dem Ergebnis dieser Nacht umso mehr festzuhalten: Am liebsten wäre mir ja eine Welt, in der uns das, was in Amerika abgeht, gar nicht weiter zu kümmern bräuchte, egal in welcher Hinsicht ....
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  4. #4
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    Standard AW: Präsidentschaftswahl in den USA 2016

    Auf jeden Fall bleibt nach dem Ergebnis dieser Nacht umso mehr festzuhalten: Am liebsten wäre mir ja eine Welt, in der uns das, was in Amerika abgeht, gar nicht weiter zu kümmern bräuchte, egal in welcher Hinsicht ....
    Das sowieso.

    Trotzdem...ich fand es sehr überraschend, ich schüttele auch in gewisser Weise den Kopf, bzw wenn die USA keinen Einfluss auf uns hätten, würde ich mir den A... ablachen, aber was bitte soll diese Weltuntergangsstimmung?
    Clinton hätte halt vermutlich weitergemacht wie bisher. Hätte sich überall auf der Welt weiter "eingemischt" (um es mal seeeehr euphemistisch auszudrücken), den neuen Kalten Krieg weiter vorangetrieben und joa. Business as usual. Und mir dünkt auch so ein wenig, dass sie sich in gewisser Weise schon gewählt gefühlt hat...
    Und bei Trump? Da wird sicherlich vieles nicht so laufen, wie wir uns das vorstellen. Und vieles, was er so von sich gibt, ist ziemlich großer Dünnpfiff.
    Oder grad wenn ich an seine Umweltvorstellungen denke, läuft es mir kalt den Rücken runter. Aber andrerseits waren die USA auch bisher nicht als allzu große Umweltfreunde bekannt.
    Wenn (!!!) er seine Aussagen zur NATO ernst nähme, fänd ich es gut. Wenn (!!!) TTIP nicht kommt, find ich das gut.
    Wen interessiert das da bitte, dass er frauenfeindliche Sprüche ablässt? Also mir ist es lieber, ein Präsident labert diesbezüglich Alte-Herren-Sch.... als dass er die Brandherde der Welt weiter anfacht. Aber das ist ja momentan eh alles Spekulatius.

    Also wie gesagt: nee, Trump hätte nicht sein müssen. Clinton aber auch nicht. Und irgendwie hat dieser extrem ekelhafte Wahlkampf auch diesen Sieger verdient. Und am besten regieren sie einfach in ihrem Land weiter vor sich hin und lassen den Rest der Welt in Ruhe.
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  5. #5
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    Standard AW: Präsidentschaftswahl in den USA 2016

    Zitat Zitat von Sk8er_Girl Beitrag anzeigen
    Wen interessiert das da bitte, dass er frauenfeindliche Sprüche ablässt? Also mir ist es lieber, ein Präsident labert diesbezüglich Alte-Herren-Sch.... als dass er die Brandherde der Welt weiter anfacht. Aber das ist ja momentan eh alles Spekulatius.
    Hmmm .... aber genau das ist doch die große Frage, ob er die Brandherde der Welt (und vor allem auch die in seinem eigenen Land) weiter anfachen wird, oder das am Ende eben doch nur heiße Luft war


    Fakt ist jedenfalls, die Amerikaner haben gezeigt, dass sie sich (zumindest zu ~50%) als mächtigsten Menschen ihres Landes einen stinkreichen Egomanen wünschen, der seinem öffentlichen Auftreten zufolge sich um politische und zwischenmenschliche Konventionen nicht schert, der sich für keine Vulgarität zu schade ist, und der in seinem Wahlkampf ohne Not Muslime, Latinos, Schwarze und überhaupt nahezu jede Art von Minderheit zur Quelle allen Übels erklärt hat. Allein das sagt schon eine Menge aus, ganz unabhängig davon, was der Mann davon dann tatsächlich in die Tat umsetzen wird. Und er macht auf mich nicht den Eindruck, als sei er jemand, der in das Funktionieren des politischen Alltagsgeschäfts einen besonders tiefen Einblick habe, oder als würde Diplomatie nun zu seinen größten Stärken zählen. Aber andererseits wird ja auch ein Trump nicht alleine durchregieren können; auch er braucht seine Minister und Berater, und auch er muss sich die meisten seiner Entscheidungen vom Kongress durchwinken lassen (in dem nun übrigens ebenfalls die Republikaner die Mehrheit haben!). Und dass in Trumps Fahrwasser nun auch viele Leute nach oben gespült werden, die eigentlich noch viel eher dem Bild des "klassischen", fundamentalkonservativen Republikaners entsprechen als Trump selber (siehe z.B. seinen zukünftigen Vizepräsidenten Mike Pence; aber auch andere Namen wie z.B. Sarah Palin geistern aktuell durch die Medien) ..... ich weiß nicht, ob mir (und uns allen) diese Aussicht nicht vielleicht fast noch mehr Angst machen müsste als ein Donald Trump als Person
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  6. #6
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    Standard AW: Präsidentschaftswahl in den USA 2016

    Ja, geschenkt
    Aber wie gesagt, mir liegt es halt sehr gern, jetzt Hillary Clinton als Retterin der USA zu sehen, mit der alles supi geworden wäre...so wie mir grundsätzlich jedes Schwarz-Weiß-Denken fremd ist
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  7. #7
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    Standard AW: Präsidentschaftswahl in den USA 2016

    Er hat halt denen eine Stimme gegeben, die sich nicht ernst genommen fühlen. Ich hoffe, dass die AFD sich daran jetzt kein Beispiel nehmen. Ich möchte keine Kanzlerin aus der Partei (auswandern kann ich frühstens in 3 Jahren )....Aber schauen wir mal, was der Herr so umsetzen wird und wie er sich in seiner Amtszeit gibt. Ändern kann man es ja nun eh nicht mehr.
    Niemand wird ein Superheld, wenn er ganz normal ist! Also sei anders... sei du selbst...

  8. #8
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    Standard AW: Präsidentschaftswahl in den USA 2016

    Puh, ich hatte schon Angst, wenn sich hier schon mal jemand andres zu Wort meldet, dass ich dann für mein, naja sagen wir "Trump in Schutz nehmen" kritisiert werde...
    Denn was ich wirklich befremdlich und beängstigend finde, ist, wie unisono seit Mittwoch gegen Trump geschossen wird. Und sowas macht mich immer ganz misstrauisch, was davon nen wahren Kern hat und wieviel es darum geht, dass eben nicht der von Politikern und Medien gewünschte Kandidat gewonnen hat.

    Demonstrationen gegen das Wahlergebnis in den USA. Okay, ist nicht verboten, aber was bringt das? Das hätten sie vorher machen sollen (bzw haben sie ja vielleicht auch), aber was soll das bitte, ein demokratisch zustandegekommenes Wahlergebnis nicht zu akzeptieren?
    Das ist eben generell seit einiger Zeit meine Befürchtung, dass manche Leute nur Demokratie schreien und für freie Wahlen sind, solange ein Sieger heraus kommt, deren Nase ihnen passt...es ist wohl eben, wie du sagst, Christin: die Leute haben ihn gewählt, die Leute haben sich von den "etablierten" Politikern distanziert, fühlen sich nicht mehr vertreten. Und weil man jetzt Schlüsse für die Bundestagswahl zieht - ja, das sehe ich auch kommen. Nicht, dass die AfD gewinnt oder so, aber dass sie zumindest soviele Prozente kriegt, dass sie bestimmte Koalitionsmöglichkeiten verhagelt.
    (Ich bin nur schon auf die Begründung von 20% AfD gespannt - es leben doch gar nicht 20% der wählenden Bevölkerung in Sachsen? Oder ist man schon auf der Suche nach einem weiteren Sündenbock? )

    Wer das allerdings mal wieder nicht versteht und endlich annimmt, sind meiner Meinung nach unsre Politiker. Die machen aus Trump ein Schreckgespenst und reden und regieren weiter am Volk vorbei, eben indem sie das weiterhin nicht ernst nehmen, was die Leute bewegt.

    Naja, und ich habe den US-Wahlkampf wie gesagt nur oberflächlich verfolgt, ich kann also jetzt nicht im Detail sagen "Trump steht für das und das, Clinton steht für das und das..." - also halt nur die Schlagworte, die immer gebracht wurden kenne ich
    Aber Clinton ist für mich quasi der Inbegriff der "gut vernetzten" Politiker. Es waren ja auch einige namhafte Republikaner für sie, die Trump nicht unterstützt haben (in dem Zusammenhang, auch mit Bush usw., fiel der Begriff "Falken"....).
    Trump wird ja viel "Ahnungslosigkeit" unterstellt...das mag auch sein, aber ich kann wirklich nicht sagen, dass ich das viel schlimmer finde als wenn der Masterplan schon gestrickt ist und alle Minister schon feststehen usw., wie es sicherlich bei Clinton der Fall war.
    Diese Woche stand die fast schon verzweifelte Meldung in der Zeitung, dass man jetzt (zB von deutscher Seite) erstmal ausfindig machen muss, wer sich so in Trumps Dunstkreis befindet. Ansonsten wüsste man das halt vorher schon immer durch die Denkfabriken....und ganz ehrlich, allein der Begriff Denkfabrik regt meinen Mageninhalt schon dazu an, sich auf den gleichen Weg aus mir zu begeben, wie er reingefunden hat...und wenn das wirklich eine Kritik an Trump sein soll, dass er eben nicht in den typischen Seilschaften steckt wie die andren Politiker, dann finde ich diese Kritik lächerlich und sehe das als Pluspunkt für Trump an.
    (Dass er als Geschäftsmann auf andre Weise stark vernetzt ist, ist klar, aber anscheinend sind es eben die falschen Connections.)

    Und noch etwas hat mich hellhörig werden lassen, dass dieser Tage ebenso in der Zeitung stand, dass Deutschland& die EU sich darauf einstellen, sich "mehr militärisch engagieren" zu müssen...und dass weiter vorangetrieben wird, dass es eine Armee der EU gibt.
    Wenn ich mir eine Viertelsekunde die Mühe mache, darüber mal nachzudenken, heißt das im Umkehrschluss, dass Trump also das militärische "Engagement" (wieder ein Grund zum Rückwärtsessen) zurückfahren will?
    Also wenn (!!) das so ist, wäre das ein weiterer Pluspunkt für ihn und mir ist absolut schleierhaft, wie man das auch nur ansatzweise kritisieren kann.

    Aber stattdessen hört man ständig, wie frauenfeindlich Trump ist. Ja, das mag sein, aber wie hieß es (vor der Wahl) so schön in der Anstalt? "Wenn ich die Wahl habe zwischen einem Kandidaten, der den Frieden angreift [sic!] oder einige Frauen angreift, dann...."
    Ich mein, ich halte mich selber für eine emanzipierte Frau und finde Machos, die dumme Sprüche klopfen, absolut überflüssig und lächerlich, aber sollte ich mich daran aufhängen, wenn es um die Geschicke der Welt geht? Bzw sagt das doch vielmehr über ihn aus denn über die Frauen dieser Welt.

    Man hört ja jetzt auch schon, dass er deutlich versöhnlichere Töne anschlägt, zB auch im Bezug auf das Gesundheitssystem (auch wenn mir das, wie gesagt, sehr egal ist, wie das in den USA abläuft )
    Was die Außenpolitik angeht, da scheint er ja auch sehr ungestüm sich auf den IS eingeschossen zu haben, aber auch da wird man ihn sicher beraten, dass er da nicht wie der Elefant im Porzellanladen auftreten kann. Und wie gesagt, ein Zurückfahren bzw. Beenden des "Engagements" in Syrien wäre alles andre, nur nicht schlecht und verdammenswert.
    Fazit: ich denke, er wollte unbedingt an die Macht und hat seeeehr auf dicke Hose gemacht und wird sich jetzt in gewisser Weise auch beruhigen und einpendeln. Zumindest hoffe ich das, und es gibt für mich keinen Grund, da in Panik auszubrechen. Oder als diese Woche gesagt wurde, dass es beängstigend ist, dass er die Codes für die Atombomben hat...nun, die hatte auch schon G.W.Bush und da hätte ich dann doch eher die Gefahr gesehen, dass er sich derer bedient....(auch nicht realistisch, weil wir dann letztendlich alle draufgehen dabei, aber eben wahrscheinlicher).
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