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Thema: Schulsysteme...

  1. #91
    JuliWiki-Admin
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    Avatar von esiststeffen
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    Standard AW: Schulsysteme...

    Zitat Zitat von Sk8er_Girl Beitrag anzeigen
    Also ich hab hier grad auch mal die Anfänge dieses Threads überflogen und fand die G8/ G9-Diskussion sehr lustig^^
    hehe, ich hab ich vor wenigen Tagen nun auch das erste Mal seit fünf Jahren wieder getraut, diese Diskussion zu lesen ^^ (man sieht, auch damals schon hatten Juli und ich uns sehr lieb )

    aber von der Sache her seh ich G8 und alles, was damit zu tun hat, noch ganz genauso wie damals auch schon ..... wie gesagt, in Thüringen hat es(außer an Spezialschulen, und das sowohl in der alten wie der neuen Zeit) niemals etwas anderes als das Abitur nach 12 Jahren gegeben, von daher ist diese ganze Diskussion, wie sie in Bayern (und auch in anderen Bundesländern? bisher hab ich tatsächlich im wesentlichen Bayern dazu gehört ^^) geführt wurde und vllt immer noch wird, bei uns niemals ein Thema gewesen, und ja, den allerallermeisten Thüringern würde zum Stichwort 'G8' wohl tatsächlich nichts anderes einfallen 'da sind doch immer diese Gipfel mit den Staatschefs, oder!?'
    also, ich jedenfalls habe in Thüringen Abi gemacht, nach 12 Schuljahren, und ich musste keine Horrormengen von Schulstoff bewältigen und habe kein Jahr wiederholen müssen und hatte keinen Nachmittagsunterricht (oder höchstens 1x in der Woche bis zur 8.) und musste keine Nachhilfe in Anspruch nehmen .... und, oh Wunder, ich hab es trotzdem irgendwie geschafft meine Hochschulzugangsberechtigung zu erhalten, und, oh noch größeres Wunder, ich war nicht einmal der einzige Thüringer, dem das gelungen ist
    also, Fazit: ich find Abi nach 12 Jahren (12 ist ja auch eine sehr viel schönere Zahl als 13^^) eine sinnvolle Sache, damals wie heute, und bin froh, dass das nun selbst die westlichen Bundesländer eingesehen haben

    nun allerdings ist es so, dass unsere 'große' (sooo groß ist die nicht) Koalition schon wieder gefährlich am Schulsystem herumdoktert ..... im Landtagswahlkampf war es so, dass sich im Prinzip alle Parteien außer der CDU (und FDP?) für ein längeres gemeinsames Lernen waren; nach der Wahl ist dann die SPD der CDU in den Ar unerwartet nähergekommen und eine Koalition mit ihr eingegangen; und nun hat man eine Art Kompromiss zwischen beiden Positionen zusammengeschustert, und seit wenigen Tagen sind nun auch die Ergebnisse da: *klick*
    ich muss jedoch gestehen: auch wenn ich bei der Landtagswahl im letzten Jahren eine der Parteien angekreuzt habe, die sehr entschieden für ein gemeinsames Lernen bis zur achten Klasse eingetreten sind, möchte ich gerade bei diesem Thema schon lieber ein Fragezeichen setzen ...... früher in der DDR (wer es nicht weiß) wars ja so, dass alle bis zur 10. Klasse gemeinsam eine Schule besucht haben und man erst danach noch eine weiterführende Schule bis zum Abi besuchen konnte; nach der Wende wurde das dann (wie überall im Ossiland) alles umgekrempelt und ein System westlicher Bauart eingeführt - jedoch: jetzt auf einmal nach 20 Jahren wieder alles komplett umzuschmeißen, nachdem in Thüringen (mit sicher nicht geringem bürokratisch-organisatorischem Aufwand Gymnasien sowie Grund-, Gesamt- und Regelschulen* entstanden sind, das wäre für mich auch der falsche Weg

    die Grundschule als solche ist für mich schon eine sinnvolle Erfindung, es ist nun mal so, dass die Kinder in diesen Jahren ganz anders gefördert werden können und müssen, als es zB bei Schülern einer sechsten oder siebten Klasse der Fall wäre ..... und ich weiß nicht, wies bei euch war, aber bei mir gab es zu Zeiten meiner Viertklassigkeit niemals einen Zweifel, dass ich aufs Gymnasium gehen würde, genauso wie es bei manchen niemals einen Zweifel gab, dass sie fürs Gymnasium ungeeignet wären - und ich bin leider nicht bei allen ehemaligen Mitgrundschülern über ihre weiteren Lebenswege informiert, aber ich wüsste, was meine ehemalige Grundschulklasse angeht, von keinem, der aufs Gymnasium gekommen wäre und es dort nicht geschafft hätte
    natürlich gibt es auch Grenzfälle, bei denen es noch nicht so sicher ist, ob sie fürs Gymnasium geeignet sind, das ist völlig klar .... aber 1) gibt es ja auch später noch genug Möglichkeiten, aufs Gymnasium zu wechseln (zur Not auch noch wenn man den Realschulabschluss in der Tasche hat) und 2) gibts ja auch immer noch die Gesamtschule
    wenn ich der thüringischen Landesregierung überhaupt irgendeinen Vorschlag zur Bildungspolitik zu machen hätte (außer demjenigen, es bei der Reformiererei so behutsam und bedächtig wie nur möglich anzugehen), dann wäre es derjenige, das Netz an Gesamtschulen auszubauen .... ich weiß nicht, wie viele Gesamtschulen es in Thüringen gibt, es sind jedenfalls sehr, sehr wenige; in meiner Stadt gibt es jedenfalls eine, und ich kenne auch ein Mädel, das dort derzeit in die zehnte Klasse geht und immer noch nicht so recht weiß, ob sie nach diesem Schuljahr noch weitermacht oder nicht

    Fazit: ich kann es immer nicht so nachvollziehen, wenn unser deutsches Schulsystem, bzw unsere deutschen Schulsysteme mit ihrer Mehrgliedrigkeit so derart verdammt werden .... klar mag es in anderen Ländern andere Systeme geben, die auch gut funktionieren, aber ich finde es im Großen und Ganzen nicht schlecht, so wies hier ist
    was allerdings wirklich geändert werden sollte im deutschen Schulwesen, und zwar bevor man irgendeine Reform in irgendeinem Bundesland in Angriff nimmt: diese Bildungskleinstaaterei abschaffen! ein Schulsystem mit einem Lehrplan und einem einheitlichen Zentralabitur für ganz Deutschland - unbedingt!


    * hier noch eine Anmerkung für alle nichtthüringischen Bevölkerungsteile: in Thüringen gibt es kein drei-, sondern ein zweigliedriges Schulsystem, also einerseits das Gymnasium und andererseits die Regelschule, die sowohl zum Haupt- als auch zum Realschulabschluss führt .... in Sachsen ist diese Art Schule als Mittelschule bekannt; wie es in anderen Ländern aussieht, weiß ich nicht
    Eines Tages, wenn alles endet, sich letzten Endes zum Guten wendet ....


    Ich kann euch spüren!

  2. #92
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    Standard AW: Schulsysteme...

    Zitat Zitat von esiststeffen Beitrag anzeigen
    was allerdings wirklich geändert werden sollte im deutschen Schulwesen, und zwar bevor man irgendeine Reform in irgendeinem Bundesland in Angriff nimmt: diese Bildungskleinstaaterei abschaffen! ein Schulsystem mit einem Lehrplan und einem einheitlichen Zentralabitur für ganz Deutschland - unbedingt!
    Das finde ich auch absolut!
    Ich werde nie verstehen, wieso es in einem einzigen Staat 16 verschiedene Schulsysteme geben muss... Vor allem in Zeiten, wo man mal hier und mal dorthin ziehen muss - und dass dann die Kinder wegen dem Job ihrer Eltern hier ein Jahr wiederholen müssen und hier noch eins, weil ihnen zu viel fehlt, finde ich einfach unnötig.


    And this life I lead it's a curious thing, but I can't deny the happiness it brings

  3. #93
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    Standard AW: Schulsysteme...

    Ich finde es sehr interessant, dass bei dem Thema unter Bürgern ein großer Konsens herrscht...also ich hab bisher noch niemanden gehört, der dafür eintritt, dass alle Länder weiter ihr eigenes Süppchen kochen...wieso das nicht umgesetzt wird bzw nur äuuuuuuußerst schleppend (Sachsen+ Sachsen-Anhalt wollen in einigen Jahren in einem Teilgebiet in Mathe gemeinsame Abi-Aufgaben stellen....ja, ihr dürft jetzt applaudieren^^), ist ne andre Frage....

    wir hatten voriges Semester in einem Seminar verschiedene Schulsysteme als Thema...d.h. also mal als eine Sitzung die Systeme in Deutschland...und ich weiß heut nichts mehr davon...nicht, weil es mich nicht interessiert, sondern weil dieses Bildungswirrwarr ganz schrecklich ist...zB erinnere ich mich dunkel, dass ich von Rheinland-Pfalz gar nichts gecheckt hab

    Ansonsten find ich das Herumexperimentieren auch nicht so toll, Gemeinschaftsschulen imponieren mir aber schon. Hab ich aber glaub ich schon gesagt.
    Ich liebe dieses Leben.

  4. #94
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    Standard AW: Schulsysteme...

    Bei uns in Hessen wollen die G8 wahrscheinlich wieder abschaffen.
    Niemand wird ein Superheld, wenn er ganz normal ist! Also sei anders... sei du selbst...

  5. #95
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    Standard AW: Schulsysteme...

    Genau das ist aber auch blöd, immer diese Änderungen, das schafft ja null Stabilität.
    Da haben alle Bundesländer außer Sachsen+Thüringen erstmal ganz hektisch G8 eingeführt und dann waren sie ganz schlau und haben gemerkt, dass es doch nicht so toll ist (ich bin, wie gesagt, auch für ein gut durchdachtes G8, nicht, dass man den Stoff von 13 Jahren in 12 Jahre quetscht).
    Einerseits ist es natürlich nötig, dass eine Nachfolgerregierung vermeintliche Fehler der Vorgänger korrigiert, aber dieses Hin und Her ist letztendlich mies.
    Ich liebe dieses Leben.

  6. #96
    Moderator im Juli-Forum Mitglied im Juli-Fanclub Avatar von madeleine
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    Standard AW: Schulsysteme...

    Ich bin der Meinung, dass es wirklich Zeit für ein einheitliches Schulsystem ist! Für eigene Schulsysteme in den einzelnen Bundesländern ist Deutschland viel zu klein.
    Zieht nur Nachteile mit sich. Nicht nur für die Schüler, sondern auch für Lehrer. Wusstet ihr, dass man nur in dem Land studieren kann, wo man auch unterrichten will? Bayern ist da (wie so oft) eine Ausnahme... Aber warum darf ein angehender Lehrer nicht frei entscheiden, wo er studieren will? Diese Einschränkung ist doch unrechtens!
    Allerdings sollte die Änderung nicht von jetzt auf gleich stattfinden. Stattdessen sollte genügend Planung vorangehen, damit das nicht wie beim Zentralabitur in NRW (ja, wir wissen gar nicht, was drankommt...) oder bei G8 passiert.
    Letzteres ist für mich übrigens schwachsinnig. Das eine Jahr bringt den Schülern auch nichts. Deutschland will doch ein kinderfreundliches Land sein, dann sollen sie den Kindern auch ihre Kindheit lassen!
    Manchmal verweht der Sand die Spuren, denen du folgtest.
    Aber ein Traum weist dir den Weg zurück in dein Land.

  7. #97
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    Standard AW: Schulsysteme...

    Vorallem ist es ja auch so...die Leute aus Bayern mit Realschulzweig können vom Stoff her bei uns aufs Gymnasium gehen.
    Wenn wir umziehen würden könnten wir nicht in Bayern aufs Gymi bzw nur schwer.Und in andere Bundesländer umziehen is auch total schwer weil ich z.B. noch garkein G8 habe!

    Ich bin der Meinung,dass sich alle Minister der Bundesrepublik zusammensetzen müssten um ein Schulsystem für alle Bundesländer auszuarbeiten.
    Dann würde das vielleicht auch mal was werden.
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  8. #98
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    Standard AW: Schulsysteme...

    Zitat Zitat von madeleine Beitrag anzeigen
    Wusstet ihr, dass man nur in dem Land studieren kann, wo man auch unterrichten will? Bayern ist da (wie so oft) eine Ausnahme...
    Nee, das stimmt zum Glück nicht. Sicherlich ist es besser, dort zu studieren und das Referendariat zu machen, wo man später auch arbeiten möchte, schon mal allein vom bürokratischen Aufwand, aber die Bundesländer haben ein Abkommen, dass die Staatsexamina gegenseitig anerkannt werden.
    Schau mal zB auf die Homepage mit dazugehörigem Forum: referendar.de
    Dort wird ganz viel über Wechsel gesprochen oder dass man sich in mehreren Ländern fürs Ref bewirbt....
    Anders gefragt: wo hast du denn diese Info her?

    Ansonsten 100%ige Zustimmung euch beiden.
    Ich liebe dieses Leben.

  9. #99
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    Standard AW: Schulsysteme...

    Die Leute in meinem (mittlerweile ehemaligen) Kurs kamen aus unterschiedlichen Bundesländern, da haben wir uns natürlich auch mal darüber unterhalten, wie die Schulzeit und das Abi so abliefen... da wurde auch deutlich, wie unterschiedlich die Schulsysteme sind. Besonders heftig finde ich den Unterschied zwischen NRW und Brandenburg, darüber habe ich mich mit einer Freundin länger unterhalten, die in Brandenburg Abi gemacht hat. Während wir in NRW einige Fächer mit Klausuren, aber über die Hälfte auch rein mündliche Fächer hatten, gab es bei denen Arbeiten in allen Fächern und zusätzlich in manchen Fächern noch Klausuren (also längere Arbeiten). Außerdem war es bei uns nicht wirklich üblich, dass Hausaufgaben benotet wurden oder Tests geschrieben. Bei denen hingegen mussten über das Halbjahr hinweg eine Mindestanzahl von Einzelnoten gesammelt werden, aus denen dann die mündliche Note gebildet wurde.

    Es wird bestimmt nicht einfach werden, solche Unterschiede anzupassen - aber es sollte auf jeden Fall getan werden. Ich hab mich ehrlich gesagt schlecht gefühlt, als ich gehört habe, was die alles machen mussten (auch wenn ich es übertrieben viel fand). Geschadet hat mir das eher schonende Programm glaub ich nicht, aber so ist das doch nicht vergleichbar.
    JULI-Süchtig

  10. #100
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    Standard AW: Schulsysteme...

    wenn ich mich richtig erinnere (ist ja mittlerweile auch schon wieder um die fünf Jahre her ....), war es bei uns in der 11./12. (also im Kurssystem) so, dass wir in jedem Grundkurs eine Klausur pro Halbjahr geschrieben haben (außer in Sport ^^) und in den Leistungskursen jeweils zwei pro Halbjahr .... im Halbjahr 12/II dann keine normalen Klausuren mehr, sondern nur noch die großen in unseren schriftlichen Prüfungsfächern (im Volksmund Vorabi genannt) ..... und Leistungskontrollen/Tests gabs natürlich außerdem auch noch


    was anderes: mir ist heute (aus zweiter/dritter Hand, wie ich zugeben muss), erzählt worden, welche Pädagogik heutzutage an unserer Grundschule, die ich in jungen Jahren auch besucht habe, gelebt wird:
    - dass 1x im Monat 'Obsttag' zelebriert wird, und dass dabei von den Eltern erwartet wird, dass sie dann Obst für die ganze Klasse besorgen und mundgerecht vorbereiten ... und dass (was ich besonders krass fand) von den Kindern wiederum erwartet wird, dass sie das auch essen, ob sie wollen oder nicht
    - dass es seit neuestem keine richtigen Förderschulen mehr gibt, dass also auch 'Doofe' in den normalen Grundschulklassen mit unterrichtet werden
    - dass es kein Sitzenbleiben mehr gibt, aber wer ein Schuljahr nicht packt, kann es ja freiwillig (!) wiederholen (wenn ich richtig informiert bin, gibts an den thüringischen Grundschulen seit ein paar Jahren das System einer 'Schuleingangsphase', das planmäßig die erste und zweite Klasse umfasst und je nach Leistungsvermögen des Schülers in einem, zwei oder drei Jahren absolviert werden kann)
    ich weiß nicht ob ich für euch alle jetzt ein ganz schrecklicher Revanchist bin, aber ich muss schon zugeben: mein Gedanke (speziell auch bei der Vorstellung, mit Gewalt zum Essen gezwungen zu werden) war 'gut, dass ich heute kein Grundschüler mehr bin' ^^

    also, was meint ihr so dazu? hui oder pfui? ich muss gestehen, dass ich von Grundschulpädagogik noch nie viel verstanden habe, aber auch noch nie viel Interesse daran hatte ^^ .... zu unserer Zeit gings ja auch schon los mit der Pädagogik (zB hatten wir auch erst ab dem 2. Halbjahr der 2. Klasse Schulnoten; ich weiß nicht, ob das überall so ist!? und jetzt hat übrigens irgendein Schlaukopf vorgeschlagen, erst ab der achten (!) Klasse Noten zu verteilen); als meine Eltern zur Schule gingen (60er/70er Jahre), gab es noch keine Pädagogik, da hat man wenigstens noch was gelernt ^^
    Eines Tages, wenn alles endet, sich letzten Endes zum Guten wendet ....


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