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Thema: Schulsysteme...

  1. #101
    Moderator im Juli-Forum Mitglied im Juli-Fanclub Avatar von madeleine
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    Standard AW: Schulsysteme...

    Zitat Zitat von Sk8er_Girl Beitrag anzeigen
    Anders gefragt: wo hast du denn diese Info her?
    Wurde mir bei der Berufsberatung gesagt. Scheinbar gibts da eine Änderung vom Staatsexamen zum Bachlor/Master-Studiengang?
    Oder die Frau hat mir Murx erzählt.


    @Steffen: Ich finde solche Obst-Tage eigentlich nicht falsch. Den Kindern wird gezeigt, wie toll Obst doch ist. Kommen ja nicht alle aus Familien, wo sie gesund ernährt werden...
    Manchmal verweht der Sand die Spuren, denen du folgtest.
    Aber ein Traum weist dir den Weg zurück in dein Land.

  2. #102
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    Standard AW: Schulsysteme...

    @Madeleine: aber grade Bachelor/ Master soll ja dafür sorgen, dass man flexibel wechseln kann....*g*
    Also wie gesagt, schaden kann es nicht, im eigenen Bundesland zu studieren, aber wechseln geht immer, auch wenn das vielleicht 1, 2 Behördengänge mehr kostet....

    @Klausuren/ Prüfungen: also wenn ich mich nicht total täusche, mussten wir in den LKs sogar drei Klausuren pro Halbjahr schreiben....ich würde allerdings meine Hand dafür nicht ins Feuer legen.
    Aber ja, die Unterschiede sind generell krass...
    Gerüchten zufolge wurde zB mein Abidurchschnitt um 0,2 hochgesetzt, als ich mich hier in Halle beworben habe. Würde ich mich in Bremen oder MeckPomm bewerben, wird es vielleicht gleich um 0,5 hochgestuft....

    @Steffen:
    Also vorgeschnittenes Obst find ich auch nicht sooo sinnig, aber wenn die Kinder das selber zubereiten würden, fänd ich das schon ganz gut.
    Andrerseits hatte ich auch mal Hauswirtschaftsunterricht und kochen hab ich dabei sicher nicht gelernt, das hab ich mir eher danach selber beigebracht^^ Kommt also wie immer stark auf die Umsetzung an.

    Was förderwürdige Schüler, Sitzenbleiben und Notengebung angeht: siehe Finnland.
    Alle Schüler gehen in eine Schule, es werden soviel Förderschüler wie möglich integriert, sodass nur 2,4% aller Schüler eine Förderschule besuchen müssen.
    Noten gibt es frühstens ab der 5. Klasse, spätestens ab der 7.
    Noten sind halt schnell gegeben und es scheint, dass man Schüler so gut einschätzen kann, aber letztendlich sind das doch nur starre Zahlen, die mal mehr, mal weniger zutreffen. Zumindest bei jüngeren Schülern (in Finnland sind die Noten dafür entscheidend, ob man nach der 9. Klasse Abi oder eine Ausbildung macht).
    Ach so, ich glaube, man kann dort theoretisch sitzenbleiben, aber es passiert in der Praxis kaum.
    Naja....sicherlich bin ich jetzt niemand, der Finnland hooochleben lässt, wo Licht ist, ist immer auch Schatten, aber das sind schon Anregungen, die ich gut finde.
    Ich liebe dieses Leben.

  3. #103
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    Standard AW: Schulsysteme...

    Zitat Zitat von esiststeffen Beitrag anzeigen
    wenn ich mich richtig erinnere (ist ja mittlerweile auch schon wieder um die fünf Jahre her ....), war es bei uns in der 11./12. (also im Kurssystem) so, dass wir in jedem Grundkurs eine Klausur pro Halbjahr geschrieben haben (außer in Sport ^^) und in den Leistungskursen jeweils zwei pro Halbjahr .... im Halbjahr 12/II dann keine normalen Klausuren mehr, sondern nur noch die großen in unseren schriftlichen Prüfungsfächern (im Volksmund Vorabi genannt) ..... und Leistungskontrollen/Tests gabs natürlich außerdem auch noch
    Bei uns werden in Grund- sowie Leistungskursen zwei Klausuren pro Halbjahr geschrieben, mit Ausnahme von den Fächern, in denen man keine Abiprüfung hat. Vorabiklausuren sind bei uns von Schule zu Schule unterschiedlich - an meiner Schule sind die im Frühjahr, an der Nachbarschule (wo ich Französisch habe) wirds schon im nächsten Klausurenbock, also nach den Herbstferien geschrieben.

    Zitat Zitat von esiststeffen Beitrag anzeigen
    - dass 1x im Monat 'Obsttag' zelebriert wird, und dass dabei von den Eltern erwartet wird, dass sie dann Obst für die ganze Klasse besorgen und mundgerecht vorbereiten ... und dass (was ich besonders krass fand) von den Kindern wiederum erwartet wird, dass sie das auch essen, ob sie wollen oder nicht
    - dass es seit neuestem keine richtigen Förderschulen mehr gibt, dass also auch 'Doofe' in den normalen Grundschulklassen mit unterrichtet werden
    - dass es kein Sitzenbleiben mehr gibt, aber wer ein Schuljahr nicht packt, kann es ja freiwillig (!) wiederholen (wenn ich richtig informiert bin, gibts an den thüringischen Grundschulen seit ein paar Jahren das System einer 'Schuleingangsphase', das planmäßig die erste und zweite Klasse umfasst und je nach Leistungsvermögen des Schülers in einem, zwei oder drei Jahren absolviert werden kann)
    ich weiß nicht ob ich für euch alle jetzt ein ganz schrecklicher Revanchist bin, aber ich muss schon zugeben: mein Gedanke (speziell auch bei der Vorstellung, mit Gewalt zum Essen gezwungen zu werden) war 'gut, dass ich heute kein Grundschüler mehr bin' ^^

    also, was meint ihr so dazu? hui oder pfui? ich muss gestehen, dass ich von Grundschulpädagogik noch nie viel verstanden habe, aber auch noch nie viel Interesse daran hatte ^^ .... zu unserer Zeit gings ja auch schon los mit der Pädagogik (zB hatten wir auch erst ab dem 2. Halbjahr der 2. Klasse Schulnoten; ich weiß nicht, ob das überall so ist!? und jetzt hat übrigens irgendein Schlaukopf vorgeschlagen, erst ab der achten (!) Klasse Noten zu verteilen); als meine Eltern zur Schule gingen (60er/70er Jahre), gab es noch keine Pädagogik, da hat man wenigstens noch was gelernt ^^
    Zu der Sache mit dem Obst: ich finde sowas sehr sinnvoll. Meine Mutter ist an einer Brennpunktgrundschule Lehrerin, und die Kinder kennen da echt kein Obst (höchstens mal aus einer Aktion bei MC's - da gehen sie nämlich mit ihren Eltern essen.) Wenn man dann bei einem 'Obsttag' gleich die Eltern mit einbezieht hat man doch zwei Fliegen mit einer Klatsche geschlagen! Ich glaube auch nicht so richtig, dass man die Kinder zum Essen zwingen will (geschweigedenn kann), aber manchen muss man erstmal zeigen, dass Obst tatsächlich schmeckt und gesund ist.

    Das mit den Förderschulen ist tatsächlich so - dank Einsparungen von den Ländern. Da werden dann einfach die Standarts runtergesetzt, Sonderschulüberprüfungen fallen aus und so kommt es, dass es eigentlich keine lernbehinderten Kinder mehr gibt, meine Mutter aber einen Analphabeten nach zwei anderen in ihrer vierten Klasse sitzen hat, die alle schon so um die zwölf sind.

    Zu dem mit dem Sitzenbleiben kann ich nicht so viel sagen, aber ich glaube du sprichst eine Art von jahrgangsübergreifendem Unterricht an. Finde ich ziemlich gut, den Leistungsschwächeren wird von den Leistungsstärkeren geholfen, und beide arbeiten miteinander. So ein Konzept sollte allerdings genauestens ausgearbeitet und geplant werden, damit das nicht im Chaos endet.

    Ich find einen Umbruch in Bezug auf Unterrichtsmethoden gerade in Betracht auf die nachfolgenden Generationen ziemlich gut und sinnvoll - immer mehr Kinder können nicht mehr so einfach lernen, weil ihnen schlichtweg die Grundlagen fehlen. Wer ab seinem zweiten Lebensjahr vor den Fernseher gesetzt wird, lernt halt einfach anders, als jemand, dem bis zu seinem sechsten Lebensjahr vorgelesen wird. Und ich behaupte einfach mal, dass wir immer mehr Kinder in der Gesellschaft haben werden, die via TV aufgezogen werden. Ob das jetzt gut oder schlecht ist sei mal dahingestellt...
    Kurzum: gerade durch den Job meiner Mutter bekomme ich relativ viel mit, und bin deshalb offen für neue Unterrichtsmethoden, auch wenn es mich persönlich nicht mehr betreffen wird (zumindest was die Grundschule angeht ).
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  4. #104
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    Standard AW: Schulsysteme...

    Zitat Zitat von jacarie Beitrag anzeigen
    Zu dem mit dem Sitzenbleiben kann ich nicht so viel sagen, aber ich glaube du sprichst eine Art von jahrgangsübergreifendem Unterricht an. Finde ich ziemlich gut, den Leistungsschwächeren wird von den Leistungsstärkeren geholfen, und beide arbeiten miteinander. So ein Konzept sollte allerdings genauestens ausgearbeitet und geplant werden, damit das nicht im Chaos endet.
    Was ich gegen Ende meiner Schulzeit mitbekommen habe, ist eine Weiterversetzung auf Probe. Also wenn die Leistungen nicht ganz schlecht waren, sondern es nur an 1-2 Fächern hing, konnte man erstmal ein paar Wochen auf Probe in die höhere Klassenstufe und dann wurde entschieden, ob es so weitergeht oder man eben doch zurück muss. Bin mir aber nicht sicher, ob ich das richtig mitbekommen habe.

    Leistungsstarke und -schwache zusammen kann für die Schwächeren viel bringen. Allerdings kann es sich auch sehr negativ auf die Stärkeren auswirken. Ständige Unterforderung führt dazu, dass die Motivation sinkt und es keinen Anreiz gibt, sich ständig weiterzuentwickeln. Sowas sollte wirklich gut geplant werden, z.B. indem man nur zeitweise zusammen lernt oder die Leistungslücke gering hält.
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  5. #105
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    Standard AW: Schulsysteme...

    Bei uns ist es so,dass man bei zwei 5en automatisch sitzen bleibt (wobei das in meinem Jahrgang nicht möglich ist,unter uns sind nur G8-Klassen,daher gehts zurück auf Realschule,wie das nach der 11. aussieht keine Ahnung) und wenn man eine 5 hat und diese nicht ausgleichen kann gibt's 'ne Nachprüfung.

    Förderschulen haben wir soweit ich weiß noch und bei uns auf der Grundschule gehen auch jedes Jahr 1-2 Schüler nach der 1.Klasse ein Jahr auf diese und dann zurück in die 1.Klasse.Find ich auch gut,so sind die Schüler dann auf dem gleichen Leistungsstand.

    Das mit den Obsttagen finde ich auch keine schlechte Idee,nur kann man das ja so regeln,dass jeder was mitbringt.^^

    Die Gesellschaft entwickelt sich weiter,also müssen sich auch die Unterrichtsmethoden weiterentwickeln finde ich.Wie Jacarie schon geschrieben hat...immer mehr Kinder wachsen nur mit TV auf und bekommen sehr selten oder nie ein Buch vorgelesen.Wie sollen die Kinder denn dann richtig vorbereitet in die Schule kommen?!
    Ich weiß ja nicht wie das in den Kindergärten ist...aber dort haben wir in der Vorschule schon gelernt die wichtigsten Wörter zu schreiben.

    Noten gab es bei uns ab der 2. Klasse...allerdings vielen die noch ziemlich gut aus.
    Niemand wird ein Superheld, wenn er ganz normal ist! Also sei anders... sei du selbst...

  6. #106

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    Standard AW: Schulsysteme...

    Zitat Zitat von ChristinDoro Beitrag anzeigen
    Die Gesellschaft entwickelt sich weiter,also müssen sich auch die Unterrichtsmethoden weiterentwickeln finde ich.Wie Jacarie schon geschrieben hat...immer mehr Kinder wachsen nur mit TV auf und bekommen sehr selten oder nie ein Buch vorgelesen.Wie sollen die Kinder denn dann richtig vorbereitet in die Schule kommen?!
    du sprichst mir aus der seele! und das schlimmste ist, dass sich das ganze elend ja oft dann weiterzieht bis in die unter-, mittel- und schließlich bis in die oberstufe hinein.

    allerdings muss ich sagen, dass es durchaus auch schlechtere schulsysteme als das deutsche gibt - ok, möglicherweise bin ich da in meiner position auch nicht ganz objektiv...

  7. #107
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    Standard AW: Schulsysteme...

    @regenundmeer: stimmt, du warst ja Unterstufenlehrerin, wenn ich das richtig in Erinnerung habe? (oder zumindest Unterstufenlehramtsstudentin )

    ich geb euch allen zweifellos Recht, dass für die Bildung von Kindern um einiges mehr getan werden muss ..... aber: nach meinem Verständnis sollte die Grundschule doch eher dafür da sein, wirkliche 'Wissens'-Inhalte zu vermitteln; Kindern, bei denen dies die Eltern versäumt haben, soziale Kompetenzen beizubringen, das sehe ich nicht als die vorrangige Aufgabe von Lehrern und -rinnen
    aus diesem Grund würde ich vorschlagen, dass man vor der Einschulung für alle Kinder verpflichtend den Besuch eines Kindergartens (oder zumindest einer Tagesmutter) vorschreibt, wo die Kinder dann wirklich gezielt und fachkundig gefördert werden können, wo sie Erfahrung im Umgang mit anderen Menschen sammeln, wo ihnen vorgelesen wird, wo sie was zur Körperpflege, zur Ernährung etc lernen, .... und wo sie ihren natürlichen Wissensdrang abseits von Nick und Super RTL ausleben können
    (allerdings muss ich sagen, dass sicher nicht das Fernsehen die Hauptschuld an der Verdummung des Nachwuchses trägt; Kindern bis sechs, sieben Jahren das Fernsehen gänzlich zu verbieten, käme mir nie in den Sinn .... zumindest ein halbes Auge dafür haben, was sie sich reinziehen, würd ich aber natürlich schon )

    zum Obsttag: also die Mutter des Kindes, die das erzählte, soll ziemlich ungehalten gewesen sein .... und mal ehrlich: glaubt ihr, es würde irgendein Kind vom Obstessen begeistert werden können, wenn man es zwingt das zu essen? ich würd eher meinen, dann essen sies erst recht nicht (mal eine Frage an alle Vegetarier unter euch: wie würdet ihr es finden, wenn eure Schule plötzlich einen Fleischtag einführen würde, wo es dann für alle Schüler Fleisch gibt und auch jeder davon essen soll? )
    allerdings glaub ich, ihr habt mich in einem Punkt falsch verstanden: es bringt jeden Monat ein anderes Elternpaar das Obst mit, es werden also durchaus alle Familien mit einbezogen

    jahrgangsübergreifenden Grundschulunterricht gibts hier schon seit langem (zum Glück erst nachdem ich die Grundschule schon verlassen hatte), und ich kann mir bis heute absolut nicht vorstellen, dass das funktionieren soll (ich assoziiere damit immer Dorfschulpädagogik anno 1900^^)

    ansonsten muss ich ganz allgemein sagen, dass ich von Kuschelpädagogik und in-der-Kindererziehung-das-Fahrrad-neu-erfinden-wollen nicht viel halte .... aber vllt bin ich, was das Bildungswesen angeht, wirklich zu konservativ; mich schauderts ja schon, wenn ich mal ein Foto eines heutigen Grundschulklassenzimmers sehe, wo dann die Kinder auf einen Haufen Vierertische kreuz und quer im Raum verteilt sitzen .... bei uns damals standen die Tische wenigstens noch in regelmäßigen Reihen, und alle guckten auf die Lehrerin, und das fand und find ich auch ganz gut so ^^
    Eines Tages, wenn alles endet, sich letzten Endes zum Guten wendet ....


    Ich kann euch spüren!

  8. #108
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    Standard AW: Schulsysteme...

    Interessanterweise waren die Schulsysteme gestern Abend beim Einlass ein seeeehr großes Thema.
    Auch dort kam wieder durch,dass viele die verschiedenen Systeme nicht einmal verstehen.Wie soll man sein Kind dann eigentlich auf die richtige Schule stecken??
    Niemand wird ein Superheld, wenn er ganz normal ist! Also sei anders... sei du selbst...

  9. #109
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    @Steffen: es wäre ja schön, wenn sich alle Eltern richtig um ihre Kinder kümmern würden und somit die Lehrer nicht Erzieher spielen müssten- aber die Realität sieht nun mal anders aus, also müssen auch (v.a. Grundschul)lehrer ihren Teil dazu beitragen, auch wenn es echt ein mieses Bild unsrer Gesellschaft ist: Lehrer als Schadensbegrenzer…. (um es mal etwas übertrieben zu formulieren!)
    Verpflichtender Kindergartenbesuch schön und gut, aber dazu müssen auch erstmal die Plätze geschafft werden! Ich glaube, derzeit fehlt es noch ordentlich an KiGa-Plätzen.

    Zum Obsttag:
    Lol du kannst doch keine Vegetarier da mit reinziehen…Vegetarier ist man meines Wissens nach entweder aus ethischen oder aus gesundheitlichen Gründen….ich glaube aber, es gibt keine ethischen Gründe, um kein Obst+ Gemüse zu essen Und wenn ein Schüler zB bestimmte Sorten Obst wegen einer Allergie nicht verträgt, wird er sicher nicht dazu gezwungen, diese Obstsorten zu essen^^
    Außerdem muss man niemandem Obst „reinzwingen“….das Problem an Obst ist meiner Meinung nach, dass man es eben nicht wie Schokolade einfach aus dem Silberpapier oder der Plastehülle nimmt und essen kann, sondern, dass man es waschen und schneiden muss. Also für mich ist das zB ein Umstand Es geht also m.E.n. auch um Bequemlichkeit. Aber wenn man dann einmal als Kind merkt, wie gut Obst schmecken kann, dann ist man vll auch eher bereit, sich mal Obst zuzubereiten….denn Obst ist süß, meistens sogar zuckersüß, und Kinder mögen Süßes. Bei Gemüse okay, manches schmeckt eben nicht so toll, besonders für Kinder, aber Obst…süß UND gesund, es muss nur erstmal zubereitet werden
    Und ich kann mir durchaus vorstellen, dass es Kinder gibt, die eher selten Obst zu sehen bekommen- eben aus Bequemlichkeit der Eltern oder weil es angeblich zu teuer ist….
    Was ich, wie gesagt, nicht gut finde, ist, dass die Schüler das da anscheinend mundgerecht vor die Nase gesetzt bekommen…auch Grundschüler können schon Obst schneiden, das müssen sie später schließlich auch
    Und mit Kuschelpädagogik hat das m.M.n. überhaupt nichts zu tun, im Gegenteil, es geht ja gerade darum, dass Eltern ihre Pflichten vernachlässigen und die Schule da korrigieren muss. Das ist nicht kuscheln, das ist Prävention: vor einer Fastfood-Gesellschaft, die nicht mal ein Stück Obst isst, weil da in der Werbung kein lustiger Onkel rumhüpft, der es den Kinder schmackhaft macht….

    Also wir hatten damals in der Grundschule auch Vierertische und wir hatten an jedem Tisch einen Schüler, der auf die anderen „aufpassen“ musste, dass sie nicht rumspinnen
    Was genau daran jetzt schlimm ist, erschließt sich mir nicht. Ich dachte eigentlich, ICH hätte was gegen gewisse reformpädagogische Tendenzen, so zB Montessorischulen oder das Namenhüpfen in Waldorfschulen, aber du bist ja echt konservativ
    (Anmerkung: ich war noch nie in einer Waldorf-Schule und möchte mir deshalb kein absolutes Urteil darüber erlauben, das war eher als Scherz gemeint, aber wenn es in den Schulen wirklich so ist, wie es sich mir darstellt, dann find ich das nicht unbedingt sooo toll…)
    Ich liebe dieses Leben.

  10. #110
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    @Sk8er_Girl: du sprichst mir aus der Seele!
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